Wulff legt Bundesbank indirekt Trennung von Sarrazin nahe

Berlin (Reuters) - Bundespräsident Christian Wulff hat der Bundesbank indirekt den Rauswurf ihres umstrittenen Vorstandsmitglieds Theo Sarrazin nahegelegt.

"Ich glaube, dass jetzt der Vorstand der Deutschen Bundesbank schon einiges tun kann, damit die Diskussion Deutschland nicht schadet - vor allem auch international", sagte Wulff dem Nachrichtensender "N24" am Mittwoch. Zuvor hatte Wulff jede Stellungnahme zu dem Thema vermieden. Die Bundesbank hatte die Entscheidung über einen Rauswurf trotz hohen öffentlichen Drucks abermals aufgeschoben.

Der Stimme Wulffs kommt in der Debatte großes Gewicht zu, weil nur der Bundespräsident auf Antrag des Bundesbank-Gesamtvorstandes eines seiner Mitglieder wegen "schwerer Verfehlungen" entlassen kann.



Quelle: Reuters (2. September 2010)

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Themen: Deutschland , Berlin , Germany , Bundesbank , Trennung , Western Europe , Europe , European Union , Christian Wulff , Sarrazin , European Central Bank , Government / Politics , German Language - Money , Economic Events / Macroeconomics , Interest Rates / Policy , Eurozone AS A Whole , Central Banks / Central Bank Events , Currencies / Foreign Exchange Markets

Erschienen 2. September 2010 bei http://www.reuters.com.

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