Würzburger Mediziner streiten um teure Beißer
am 31.03.2007 von http://www.woetzel-online.info/Um kostspieligen Zahnersatz streiten zwei Würzburger Mediziner derzeit vor dem Amtsgericht. Ein Zahnarzt der Uni-Klinik hat einen Patienten verklagt, weil der nicht den vollen Preis für seine teuren Keramik-Verblendungen bezahlen will. Der Patient ist Allgemeinarzt und wirft dem Professor unter anderem vor, beschädigte Teile eingesetzt zu haben. Schicke Keramik-Verblendungen für 26 Zähne , so genannte „Veneers“, leistete sich der Doktor im Jahr 2005. Für die Privatbehandlung bei einem Professor der Uni-Zahnklinik sollte er insgesamt 15.000 Euro bezahlen. Als er die Behandlung durch den Spezialisten hinter sich hatte, war ihm das allerdings zu viel: Mehrere Verblendungen seien beschädigt gewesen, sagte der Mediziner jetzt im Zivilprozess vor dem Amtsgericht. Ein Veneer habe „Herr Professor“ eingesetzt und mit dem dafür vorgesehenen Spezialkleber befestigt, obwohl es schon vorher einen Haarriss hatte. „Das hatte er vorher auch gesehen. Ich dachte, mich trifft der Schlag“, sagte der Patient vor Gericht. Der Zahnarzt habe es außerdem versäumt, vor dem Einsetzen der Verblendungen den Biss zu überprüfen. Deshalb mussten die Veneers hinterher stundenlang abgeschliffen werden, um sie in die richtige Passform zu bringen. Der Anwalt des Mediziners sprach von „zwei Stunden Maulsperre“ seines Mandanten und machte dafür 1.000 Euro Schmerzensgeld geltend. Auf die angebotene „Nachbesserung“ verzichtete der Arzt und reiste sogar nach Zürich, um dort von einem Spezialisten das Werk des Würzburger Dentisten überprüfen zu lassen. In der Schweiz wurden drei defekte Verblendungen festgestellt. Die wollte der Patient natürlich nicht bezahlen, deshalb wurde er von seinem Zahnarzt verklagt. Für den Termin …
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