Wissenschaftler erwarten Einführung der Genanalyse von Verwandten Verdächtiger
am 12.05.2006 von http://walfischbucht.wordpress.com
... In der amerikanischen wissenschaftlichen Zeitschrift Science wird gegenwärtig eine neue Vorgehensweise bei der Genanalyse zur Identifizierung von Tatverdächtigen dargestellt. Die Autoren Bieber (Harvard Medical School), Brenner (Berkeley) und Lazer (Harvard) legen ihe Erwartung dar, dass die Genanalyse von Verwandten (Verwandtschaftsanalyse oder kinship analysis ) von Tatverdächtigen zunehmen wird. In Fällen, in denen am Tatort gewonnene DNA keinen Treffer in den bestehenden Gendatenbanken der jeweiligen Strafverfolgungsbehörde ergebe, würden zukünftig über eine indirekte Methode Personen identifiziert, die nahe Verwandte des Tatverdächtigen seien und deren DNA-Daten in der Datenbank vorhanden sei. In Großbritannien, das über die größte Gendatenbank der Welt verfügt, sei diese Methode bereits erfolgreich angewandt worden.
Bei ihrer Darstellung gehen die Autoren von Statistiken aus, nach denen die Veranlagung zu kriminellem Handeln quasi in der Familie liege. Daher bestünde eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass enge Verwandte von nicht identifizierbaren Tatverdächtigen bereits …
Potsdam: Werden die beiden Tatverdächtigen heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt?
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Täter im Ermittlungsverfahren wegen illegalen Handels mit personenbezogenen Daten ermittelt
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StA Schwerin: Kein ausländerfeindliches Motiv für Überfall auf Togoer
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Spanische Polizei nimmt 2. Verdächtigen im Passauer Mordfall fest
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Großbritannien hat die größte Gendatenbank der Welt
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Sippenhaft durch Gen-Datenbank?
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