Lehman-Zertifikate: Ein Fehler der Bank genügt = Geld für BRIC-Anleger
KAPITAL-RECHTINFO | 21. August 2009 — Die Bank hatte den Hinweis auf einen Rabatt im Prospekt so klein gedruckt und versteckt platziert, das er zur Aufklärung des Anleg…
Nach einer Entscheidung des BGH muss ein Wirtschaftsprüfer, der den Beteiligungsprospekt einer Fondsgesellschaft prüft, in seinem auch für die Anleger bestimmten Prüfbericht deutlich auf die Gefahr eines Totalverlustes hinweisen, wenn sich diese Gefahr aus dem Prospekt nicht klar ergibt sonst haftet er dem Anleger für seinen Schaden. Nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 14.07.2007 war im Prospekt eines Filmfonds nicht klar ersichtlich, ob dem Anleger bei einer Beteiligung ein Totalverlust droht. Denn in dem Prospekt wurde mehrfach auf ein Sicherheitsnetz hingewiesen. Dadurch wurde die Gefahr des Totalverlustes verschleiert. Die Fondgesellschaft hatte in ihrem Prospekt auch die Übersendung eines Prüfungsberichtes über ihren Prospekt durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft angeboten. Davon machte der Anleger Gebrauch. Dass in dem Prüfungsbericht ein eindeutiger Hinweis auf die Gefahr eines Totalverlustes genauso wie im Prospekt fehlte, könnte dem Wirtschaftsprüfer nun teuer zu stehen kommen. Denn er haftet in diesem Fall für den Schaden des Anlegers, wenn sein unklarer Bericht für die Entscheidung des Anlegers auschlaggebend war. Stellungnahme der Kanzlei Göddecke Der Bundesgerichtshof macht in seiner Entscheidung erneut klar, dass auf die Gefahr eine…
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KAPITAL-RECHTINFO | 29. August 2007 — Kapitalanlagebetrug bei Filmfonds Cinerenta Gesellschaft fuer Internationale Filmproduktion mbH (Cinerenta GmbH) zum Schadenersa…
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