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Wirtschaftlich?

am 29.02.2008 von kanzlei-hoenig.info

Das Amtsgericht München hatte die angebliche Beleidigung einer Taxifahrerin zu be- und verurteilen. Tatzeit war 2005, der Termin war gestern. Es hat im Vorfeld ein wenig Diskussion zwischen Verteidigung und Gericht gegeben, die vom Landgericht München geschlichtet wurde.

Jetzt liegt das atemberaubende Ergebnis vor: Das Verfahren wurde nach § 153 a StPO (vorläufig) eingestellt gegen Zahlung von 150 Euro an die Justizkasse, in sechs Raten bis zum 1.9.2008.

Die Justizkasse hat dafür – auf Antrag der Verteidigung – die Reisekosten des Angeklagten für die Bahnfahrt von Berlin nach München und zurück übernommen. Manchmal ist es nützlich, wenn man sich in solchen Dunkelnormen wie Gerichtskostengesetz (Nr. 9008 / § 3 II) und Kostenordnung (§ 137 I Nr. 10) ein wenig auskennt.

Die Einstellung …

pragmatische Lösung im Amtsgericht Braunschweig

Strafprozesse und andere Ungereimtheiten / Das war gar nicht so einfach zu lösen. Der Hartz IV empfangende Mandant war angeklagt, betrogen zu haben bei Abschluss eines Handyvertrages. Er soll dabei auch gestohlene Personalpapiere vorgelegt haben. Einziger Belastungszeuge: Der Dieb der Perso…

Einstellung - wegen buffer overflow?

kanzlei-hoenig.info / Der Staatsanwalt wollte meinen Mandanten partout nicht ungeschoren davon kommen lassen. Obwohl es ihm sehr schwer fiel, den technischen Sachverhalt überhaupt zu durchdringen. Ich habe versucht, ihn mithilfe eines Privatgutachtens auf’s Pf…

Ende gut?

kanzlei-hoenig.info / Dem Mandanten wurde vorgeworfen, im März 2005 einen Verkehrsunfall verursacht zu haben und dabei betrunken gewesen zu sein. Das wäre ein “gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr” gem. § 315 c Abs. 1 Nr. 1a St…

Unwirksame Zustellung wegen fehlender Vollmacht

Vier Strafverteidiger / Es ging um einen spektakulären Verkehrsunfall mit einem Verletzten. Angeklagt war ein LKW-Fahrer. Mein Mandant wurde in der Gerichtsverhandlung als Zeuge vernommen. Ein Gutachten wurde erstellt, das im Ergebnis die Aussage meines Mandanten nic…

Nötigung

Kreuzberger Verkehrsrecht / Der Autofahrer hat genötigt. Deswegen wurde gegen ihn – ohne mündliche Verhandlung – von dem Amtsgericht Tiergarten ein Strafbefehl erlassen. Es wurde eine Geldstrafe festgesetzt, aber kein Fahrverbot verhängt oder gar die…

Zahlung - an wen?

kanzlei-hoenig.info / Es geht um eine komplizierte und umfangreiche Wirtschaftsstrafsache. Nach sieben Hauptverhandlungstagen kommt es zu einem Gespräch zwischen den Verfahrensbeteiligten. Das Gericht, die Verteidigung und der Staatsanwalt, der in der Gerichtsverh…

Straffreiheit für angebliche Heilerbeleidigung

Vier Strafverteidiger / Eine sehr feinsinnige und ausgewogene Entscheidung hat das Landgericht Braunschweig getroffen in einem Verfahren wegen einer angeblichen Beleidigung. Es hat das Verfahren nach § 153 StPO (wegen geringer bzw.nicht erwiesener Schuld) eingestellt,…

Mannesmann-Verfahren ist vorläufig eingestellt - Endgültige Einstellung folgt

strafblog / Das beim Düsseldorfer Landgericht anhängige Mannesmann-Verfahren ist - wie heute.de berichtet - heute morgen gem. § 153a Stpo gegen Zahlung von Geldauflagen in einer Gesamthöhe von 5,8 Milioen Euro vorläufig eingestellt worden. Von den 5,8 Milli…

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Der Autor und sein Blog

RA Carsten R. Hoenig

Ein WebLawg der Kanzlei Hoenig Berlin

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