Willkommen in der Gegenwart
am 16.10.2007 von http://log.handakte.de/
Das Verfassungsgericht hat Maxim Billers Roman “Esra” verboten. Ein biedermeierliches Urteil. Aber das Internet lebt.
Zum zweiten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist ein Roman verboten worden. Als das 1971 mit Klaus Manns Mephisto passierte, ging es um das “Dritte Reich” und die Rolle, die der Schauspieler Gustaf Gründgens darin spielte oder nicht. Als vergangenen Freitag das Bundesverfassungsgericht gegen Maxim Billers Esra …
Das Wort ist frei! Das freie Wort werden auch bayerische Juristen nicht mit einem Verbot in den Griff bekommen.
Es steht jedem frei seine Erfahrungen in einer Kunstform auszudrücken. Wenn sich Schauspielerinnen und Türken daran stören, dann spricht es für ihre geistige Enge und Intolleranz...
in dieser Hinsicht keine Kommentar. Aber derartige Urteile, das merkwürdige Theater um einen mittelmäßigen Roman, in dem die Hauptfiguren vom Leben betrübte oder enttäuschte Protagonisten sind, erinnert mich an die idiotischen DDR-Zeiten, manchmal frage ich mich wo leben wir hier, nennt sich das juristische System Rechtsstaat, wohl dem, ders glaubt
Über die Entscheidung im Fall “Esra”
Handakte WebLAWg / Das Bundesverfassungsgericht hat ein ebenso spektakuläres wie vermessenes Urteil gefällt. Es hat den Roman “Esra” von Maxim Biller endgültig verboten. Und in seiner Begründung des Verbots schreibt es Methoden vor, mit denen man künft…
Über die Entscheidung im Fall “Esra”
Handakte WebLAWg / Das Bundesverfassungsgericht hat ein ebenso spektakuläres wie vermessenes Urteil gefällt. Es hat den Roman “Esra” von Maxim Biller endgültig verboten. Und in seiner Begründung des Verbots schreibt es Methoden vor, mit denen man künft…
Prozess um Maxim Billers “Esra”
Handakte WebLAWg / Der Schriftsteller Maxim Biller ist mit “Esra” ein Fall fürs Verfassungsgericht geworden. Der Prozess um Persönlichkeitsrecht und Kunstfreiheit wird Rechtsgeschichte schreiben - egal wie das heutige Urteil ausfällt. Nachdem das Landger…
Neuer Prozess um Roman “Esra”
Handakte WebLAWg / Das Landgericht München I muss sich erneut mit “Esra” befassen. Die 9. Zivilkammer erörtert an diesem Mittwoch in mündlicher Verhandlung die Zivilklagen von Billers Ex-Freundin und deren Mutter, die jeweils 50.000 Euro Schmerzensgeld v…
Kunstfreiheit vs. Persönlichkeitsrecht
Handakte WebLAWg / Es ist eine merkwürdige Tatsache, dass große moralische Fragen oftmals aus kleinem Anlass aufgeworfen werden. Wann und wo die Kunstfreiheit an die Grenzen der Persönlichkeitsrechte stößt, ist eine erhebliche Frage. Der Anlass jedoch, der den St…
ESRA BLEIBT VERBOTEN
LawBlog / Der Roman “Esra” von Maxim Biller bleibt verboten. Auch der Bundesgerichtshof ist der Meinung, dass die Kunstfreiheit hinter das allgemeine Persönlichkeitsrecht zurücktreten muss. Biller wird angekreidet, dass in den Hauptfiguren seine…
Literatur vor Gericht
Handakte WebLAWg / Von kommender Woche an widmet sich der Bundesgerichtshof Maxim Billers Roman Esra. Seit 2003 stand er viermal vor Gericht, in zwei einstweiligen und zwei sogenannten Hauptsacheverfahren. Nur einmal wurde für seine Freigabe entschieden, drei Mal wurd…
Kunstfreiheit ./. Persönlichkeitsrecht
BLOG | MEIN-RECHT-IM-NETZ.DE / Nicht nur hat das BVerfG den Roman "Esra" des Autors Maxim Biller verboten - nun hat das LG München I ihn und seinen Verlag Kiepenheuer & Witsch zu EUR 50.000,00 Schmerzensgeld verurteilt. Bereits mit Beschluss vom 13. Jun…
Esra I
blat.antville: Simons Blawg / Das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 21. Juni 2005 – VI ZR 122/04 zum Verbot des Romans Esra von Maxim Biller, hier zusammengefasst in der offiziellen Pressemeldung.…
BVerfG: Schutz der Intimsphäre setzt der Kunstfreiheit Grenzen
Kanzlei Dr. Bahr: Recht der Neuen Medien / Im Jahr 2003 erschien im Verlag der Beschwerdeführerin der Roman Esra von Maxim Biller. Er erzählt bis in intimste Details die Liebesbeziehung zwischen Esra und dem Ich-Erzähler, dem Schriftsteller Adam. Der Liebesbeziehung stellen sich Umstände…
Freiheit, die wir meinen
Strafsachen, Verkehrsunfälle und andere interessante Dinge / Zwei Frauen glaubten, sich in Maxim Billers Roman Esra porträtiert zu sehen. Sie zogen vor Gericht und klagten. Dieser Klage wurde stattgegeben. Nun haben die beiden nachgelegt: Sie verklagen jetzt den Autor und seinen Verlag auf 100.000 Euro Schme…
Podcast: Kunstfreiheit vs. Persönlichkeitsrechte
Telemedicus / Maxim Billers Roman „Esra“ bleibt verboten , der ARD-Film über den Contergan-Skandal darf gezeigt werden. In beiden Fällen musste das Bundesverfassungsgericht über die Reichweite der Kunstfreiheit entscheiden. Dabei wog es diese gegen die…
