Vertrag per Telefon oder Internet abgeschlossen – was nun?
gelernt.net » Recht | 9. Juli 2010 — Vielen Leuten ist es heutzutage schon passiert: Sie besuchen eine Internetseite, melden sich irgendwo an und ganz versteckt un…
Ein Mandant sieht sich mit einer Forderung eines Telekommunikationsanbieters konfrontiert, die ihm nicht gerechtfertigt erscheint. Es kommt zum gerichtlichen Mahnverfahren durch eine vom Anbieter beauftragte Kanzlei. Dem Mahnbescheid wird besprochen, es werden Schriftsätze gewechselt. Bis hierhin also alles wie immer.
Dann legt mir der Mandant ein Schreiben des Anbieters vor: “unsere Anwälte haben uns mitgeteilt, daß Sie dem Mahnbescheid widersprochen haben. Bitte teilen Sie uns die Gründe mit.” Da fragt man sich natürlich, wozu der Anbieter seine Anwälte bezahlt, wenn er die Arbeit dann doch lieber selber macht.
Oder geht es vielleicht darum, daß der Anwalt des Kunden umgangen werden sollte und die vom Anbieter beauftragte Kanzlei den Kunden nach anwaltlichem Berufsrecht nicht direkt anschreiben darf?
Ich vermute, daß es sich bei diesem Schreiben um eine Idee des Anbieters handelt. Ob es sich um einen ernstgemeinten Versuch handelt, das Problem zu lösen, ob die Information “Kunde ist anwaltlich vertreten” un…
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