Wieder Hunderte von Hausdurchsuchungen in der Schweiz
Das für (ich meine natürlich das "fedpol") orientiert in einer Medienmitteilung über neue
Polizei-Aktionen gegen Kinderpornografie im Internet. Aus der Mitteilung:
Beteiligt sind die Polizeikräfte und Justizbehörden der Kantone AG, AI, BE, BL, BS, FR, GE, GR, LU, NE, NW, OW, SG, SH, SO, TG, TI,
UR, VD, VS, ZG, ZH, sowie der Städte und Zürich. Insgesamt
wurden in den vergangenen zwei Wochen über 200 Hausdurchsuchungen durchgeführt. [...].
Erste Meldungen von den oben genannten Behörden zeigen jedoch auf, dass positive Resultate und Bezüge zu Kinderpornografie vorliegen.
[...].
Ich dachte eigentlich, die positiven Bezüge seien Voraussetzung für die Anordnung von Hausdurchsuchungen, was aber höchstens in der
Theorie stimmt. Anders ist jedenfalls kaum erklärbar, dass allein in der Schweiz bereits ca. 4,000 Hausdurchsuchungen im "Kampf gegen
Kinderpornografie" durchgeführt wurden. Ein Ende ist auch dann nicht abzusehen, wenn eines Tages jedes Haus in diesem Land durchsucht
sein wird. Der Kampf war verloren, bevor er aufgenommen wurde. Das war und ist immer so, wenn sich die Strafverfolgung auf die
Konsumenten konzentriert.
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