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RA-Blog | 22. September 2008 — Aus der Reihe "Ungewöhnliches Diebesgut": Mit vereinten Kräften müssen Diebe vorgegangen sein, die ein Trampolin mit einem Durch…
Die Marktwirtschaft geht schon manchmal sehr krumme Wege (Wie übrigens auch die Evolution): Wir verkaufen große Trampoline - drei bis viereinhalb Meter im Durchmesser. Das aus Sicht eines Logistikleiters unangenehmste Produkt ist 65169 das Trampolin 305 cm mit Fangzaun. Alles in einem Karton, damit es beim Kunden im Laden nicht durcheinander kommt. Aber das alles in einem Karton ist genau das Problem: Das führt zu einem Recht unhandlichen Karton: 160cm lang und knapp 65 Kilo schwer. Das hat einige ungemein unangenehme Folgen: 160cm passt nicht auf eine Europalette. Was nicht auf eine Euro-Palette passt macht Ärger: im Lager, weil es nicht in die Hochregale passt, weil es nicht sicher auf den Staplergabeln rutscht, weil es nicht durch automatische Transport und Verpackungsmaschinen passt. Bei der Spedition, weil es im Laster ungebührlich viel Platz verbraucht. 65 Kilo ist zu schwer für vieles. 65 Kilo kann ein einzelner Mensch nicht sinnvoll ohne Gesundheitsgefahren, laden, bewegen und heben. D.h. ein Trampolin muss immer von zwei Leuten gehandhabt werden. Genau deshalb nehmen Paketdienste in der Regel auch nur Pakete bis zum Gewicht von 31,5 Kilo mit - mehr kann der Fahrer nicht schleppen. (Einzige mir bekannte Ausnahme: UPS - die nehmen Ware bis 70 Kilo mit, allerdings hat man dann an einem Trampolin knapp 50 Euro Versandkosten). Das alles bedeutet, man hat an aus Sicht des Logistikers an den Trampolinen wenig Spaß. Auch ist die Lage beim Verschicken relativ unbefriedigend: Wegen Ihrer Unhandlichkeit stehen die Dinger über und oft im Weg und werden auf Ihrer Reise zum Kunden deshalb zu oft beschädigt. Der Versand eines einzelnen Trampolins als Stückgut zum Kunden kann auch schonmal 30-40 Euro wegen der Übergröße kosten. Als ich jetzt eine Spedition…
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