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Wettbewerb zur Kindersicherung für Second Life

am 22.08.2007 von LAWgical

Nach der Diskussion um Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch von Kindern in Second Life hatte Linden Lab ja angekündigt, effektive Maßnahmen zum Jugendschutz zu ergreifen. Bisher ist jedoch wenig passiert, wohl auch weil es nur schwer möglich ist, ein einheitliches Alterskontrollsystem für alle Staaten der Welt zu schaffen. Die Firma tekit Consult Bonn GmbH, ein Unternehmen der TÜV Saarland Gruppe, entwickelt derzeit in Zusammenarbeit mit der Agentur beatnetworks eine Kinderschutzsoftware namens Childprotection.

Anders als die Bemühungen von Linden, die auf die effektive Unterbindung der Nutzung von Second Life durch Minderjährige zielen, setzen die Entwickler hier auf ein Konzept, das in world genutzt werden soll. Die Software besteht aus einem Skript, das der Avatar als HUD-Attachment tragen soll. Das Skript soll die Landbeschreibung der jeweiligen Parzelle auslesen; finden sich darin bestimmte böse Wörter, so wird das Attachment auf Bildschirmgröße vergrößert und undurchsichtig und verdeckt so dem Nutzer die Sicht auf den jugendgefährdenden Inhalt. Details können der Pressemitteilung bei beatnetworks entnommen werden.

Zur Verbesserung dieses Tools haben die Initiatoren jetzt zu einem Wettbewerb aufgerufen, an dem sich Skripter noch bis 15. September 2007 beteiligen können. Die Software ist in der virtuellen tekit Niederlassung erhältlich.

Mir ist nicht so ganz klar, wie diese Software für effektiven Jugendschutz sorgen soll. Das Konzept hat meines Erachtens zwei grundsätzliche Lücken:Wie will man den den (jugendlichen?) Nutzer dazu zwingen, dieses HUD zu tragen? Wer die jugendgefährdenden Inhalte sehen will, legt es einfach ab.Das Konzept geht davon …

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BGH: eBay ist zur Sperrung jugendgefährdender Angebote verpflichtet

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