Werbung mit angeblichen Preisvorteilen kann wettbewerbswidrig sein

In einem aktuellen Urteil des OLG Oldenburg vom 6.6.2008 (Az. 1 U 10/08) hat sich das Gericht mit der Werbung mit sog. Preisvorteilen beschäftigt.

Im vorliegenden Fall hatte eine Vereinigung von Gewerbetreibenden gegen ein Autohaus wegen der Bewerbung von Opel-Sondermodellen mit einem „Preisvorteil von bis zu 4.450 €“ geklagt. Die Klägerin begründete die Klage damit, dass bei dieser Art der Werbung für den Kunden nicht sichtbar sei, wie sich der Preisvorteil zusammensetze bzw. wann er erzielt werden könne. Weiter rügte die Klägerin, dass bei der Werbung keine Bezugsgröße wie der Listenpreis oder die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers angegeben wurde. (…)

Quelle: WBE-LAW vom 03.07.2008

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Themen: Rechtsprechung

Erschienen 3. Juli 2008 auf http://log.handakte.de/.

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