Werbeunterbrechungen verletzen Urheberrechte von Filmemachern
am 20.03.2008 von http://www.niemeyer-legal.com
Einem Bericht der taz zufolge haben zwei Regisseure vom schwedischen Obersten Gerichtshof Högsta domstolen Schadensersatz zuerkannt bekommen, weil ein privater Fernsehsender die Ausstrahlung ihrer Filme in unzulässiger Weise durch Werbespots unterbrochen hat.
Das Gericht hat sich von dem Gedanken leiten lassen, dass die Unterbrechung eines Films als »Kränkung der Integrität des Werkes und des Urheberrechts des Regisseurs« anzusehen ist und damit der Zustimmung der Rechteinhaber bedarf, die der Fernsehsender nicht nachweisen konnte. Die vertragliche Vereinbarung der Parteien sah Werbeklauseln nicht vor. Das Vorbringen des Senders, Werbeunterbrechungen seien üblich, wies das Gericht mit der Begründung zurück, dass die Werbung bei der Ausstrahlung …
Staatsanwaltschaft lehnt Ermittlungen gegen Tauschbörsennutzer ab
Ref. Niemeyer / Wie heise online berichtet, verweigert die Staatsanwaltschaft Wuppertal seit kurzem die Ermittlung von Tauschbörsennutzern. Sie schließt sich damit der Argumentation der Gegner des Vorgehens der Medienindustrie an. Schließlich bedient die Musiki…
LG Saarbrücken: Keine Akteneinsicht für Geschädigte
Ref. Niemeyer / Weitere Niederlage für Rechteinhaber in Verfahren gegen Tauschbörsennutzer: Das Landgericht Saarbrücken hat einem Beschluss vom 28. Januar 2008 (Aktenzeichen: 5 (3) Qs 349/07) die Auffassung zugrunde gelegt, dass aus der Zuordnung einer IP-Adresse…
Werbeunterbrechungen als Urheberrechtsverletzungen
blat.antville: Simons Blawg / Werbeunterbrechungen beeinträchtigen die Wiedergabe von Filmen als geschlossenes Gesamtwerk. Und damit nach Auffassung eines schwedischen Gerichts im dort entschiedenen Fall rechtswidrig die Urheberrechte. Das wird zweifellos umstritten bleiben…
It’s a Grundrecht
Ref. Niemeyer / Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 27. Februar 2008 (1 BvR 370/07 & 1 BvR 595/07) dürfte nicht nur deswegen Beachtung finden, weil es die vom Bundesland Nordrhein-Westfalen erstmals erlaubte Online-Durchsuchung für verfassungswidrig…
Selbst erstellte Ausdrucke als Beweismittel gegen Filesharing-Nutzer ungeeignet
Ref. Niemeyer / Durch Online-Ermittler gefertigte Listenausdrucke von zum Herunterladen bereitgestellten Musikstücken sind kein geeignetes Beweismittel für die ordnungsgemäße Durchführung der Ermittlungen gegen Filesharing-Nutzer. Dies hat das LG Hamburg einem…
ARD und ZDF verkaufen mit Fußball-WM weniger Werbespots als geplant
Rechtblog / Wie auf newsroom. de berichtet wird, läuft das Geschäft mit Werbespots für ZDF und ARD nicht besonders gut. Gut einen Monat vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft haben die öffentlich- rechtlichen Fernsehsender erst rund zwei Drittel ihrer ang…
» Högsta domstolen (Schweden) – Wikipedia
» taz.de - Internet-Soap auf Myspace: Lagerfeuer 2.0
MySpace.de startet die Webserie "They call us Candy Girls" und verspricht soziales Fernsehen - denn die MySpace-Währung ist das Netzwerk.
