Dumm gelaufen…
blaW-blaW | 29. März 2010 — ist es für eine Frau, deren Mutter leider Schulden hat. Kommt ja vor. Unklug war es dann allerdings, der Mutter die EC-Karte zu…
In dem dem OLG Bamberg, Beschl. v. 14.01. 2011 - 3 Ss OWi 2062/10 – zugrundeliegenden amtsgerichtlichen Verfahren ging es auch um die Frage: Wer war Fahrer zum Zeitpunkt des Verkehrsverstoßes? Mutter oder Tochter. Zur Klärung dieser Frage kann das AG das vom Verkehrsverstoß gefertigte Lichtbild nicht verwenden, da das “nicht gut ist”. Dazu:
“Das Lichtbild, auf das in den Urteilsgründen Bezug genommen wurde, ist aufgrund seiner groben Körnung und der Verdeckung der Augenpartie durch eine Sonnenbrille zu Identifizierungszwecken nur eingeschränkt geeignet. “ein
Deshalb holt das AG ein anthropologisches Sachverständigengutachten ein, das aber auch nur zu einem “non liquet” kommt. Das AG verurteilt dennoch die Tochter, was es allein darauf gestützt hat, “dass auf dem Bild eine blonde, jüngere Frau zu sehen ist und die Mutter der Betroffenen, die selbst als Fahrerin in Betracht kommt, eine Mitwirkung an der Identifizierung abgelehnt und sich auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht berufen hat.” So geht es nicht sagt das OLG Bamberg:
“Die Urteilsgründe tragen eine Verurteilung aber trotzdem nicht (…). Denn die Sachverständige konnte die Betr. als Fahrerin nicht verifizieren, aber auch nicht ausschließen. Das AG hat die Verurteilung deshalb allein darauf gestützt, dass auf dem Bild eine blonde, jüngere Frau zu sehen ist und die Mutter der Betroffenen, die selbst als Fahrerin in Betracht kommt, eine Mitwirkung an der Identifizierung abgelehnt und sich auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht berufen hat. Das AG hätte hier aber im Rahmen einer Gesamtwürdigung alle Umstände darlegen müssen, ob etwa verbleibende Zweifel an der Identifizierung durch weitere Indizien wie beispielsweise die Fahrtstrecke oder -zeit, die Kleidung des Fahrers oder ähnliches ausgeräumt werden konnten; denn die Überzeugung des Tatrichters hinsichtlich der Identität des Betroffenen wird gerade in …
» Vollständiger ArtikelErschienen 26. Oktober 2011 auf http://blog.strafrecht-online.de.
blaW-blaW | 29. März 2010 — ist es für eine Frau, deren Mutter leider Schulden hat. Kommt ja vor. Unklug war es dann allerdings, der Mutter die EC-Karte zu…
Heymanns Strafrecht Online Blog | 26. Oktober 2011 — Der OLG Bamberg, Beschl. v. 14.01. 2011 - 3 Ss OWi 2062/10 -(mir erst jetzt bekannt geworden) ist u.a. wegen der angesprochen…
beck-blog | 13. Oktober 2009 — Es hätte so schön sein können - der Tatrichter hattte nämlich zur Identifizierung eines Fahrers bei einem Abstandsverstoß auf d…
German American Law Journal :: US-Recht auf Deutsch | 23. Oktober 2004 — CK - Washington. Wenn ein Dritter für eine Vertragspartei als verantwortliche Person in die Vertragshaftung eintritt und nur in …
arbeit-familie.de | 27. Januar 2010 — OLG Oldenburg, Urteil vom 14.01.2010, 14 UF 134/09 Das Sozialamt nimmt die Beklagte auf Erstattung von Unterhaltsansp…
beck-blog | 24. April 2012 — Der Ehemann war im Jahr 2010 hochbetagt verstorben. Die 81-jährige Witwe und seine erwachsene Tochter ließen ihn Feuer bestatte…
rechtsanwalt.com | 24. April 2012 — Wenn der Vaterschaftstest an einem Verstorbenen nicht mehr möglich ist, so müssen dessen Kinder mit Blut- oder Speichelproben …
Heymanns Strafrecht Online Blog | 26. Mai 2011 — Das Urteil des AG Konstanz v. 16. 2. 2011 – 13 OWi 52 Js 1314/2011-43/11 zeigt anschaulich, welche Bedeutung für den Betroffe…
scheidungsblog.com | 4. August 2009 — Der Familiensenat des Bundesgerichtshofs hatte sich in seinem Urteil vom 17.06.09 mit der Frage zu befassen, ob der Mutter einer a…
Strafprozesse und andere Ungereimtheiten | 23. Mai 2006 — Einen nicht alltäglichen Einsatz erhielt eine Funkstreifenwagenbesatzung der Hildesheimer Polizei über das Jugendamt. Zwischen…