Wenn der Vertrag mit dem Telekommunikationsanbieter nicht selber abgeschlossen wurde…

Da surft man gerade ahnungslos bei dem Kollegen Udo Vetter vorbei und entdeckt diesen Eintrag, bei dem der Betroffene extra auf dem Handyvertrag angekreuzt hat, dass er keinen Jamba-Zusatztarif wünscht, Jamba aber trotzdem behauptet, der Kunde hätte es ausdrücklich bestellt.

Bei dem Eintrag bekomme ich natürlich ein heftiges Stechen im Kopf, nicht nur weil ich selber gerade mit E-Plus im Streit liege. Nein, heute Vormittag waren Mandanten hier, die von der Firma VR Com erst eine Rechnung, dann Mahnungen und jetzt Schreiben von Rechtsanwälten bekommen haben. Das Seltsame dabei ist, dass die Mandanten vorher die Firma nicht kannten und schon gar nicht einen Preselection-Tarif für einen zweistelligen Monatsbetrag abgeschlossen haben. Auf Nachfrage der Mandanten, schickte das Unternehmen sogar einen Vertrag zu, auf dem eine unleserliche Unterschrift ist, die jedoch in keinster Weise mit der des Mandanten übereinstimmt.

Listiger Weise wollte das Unternehmen, auf eine telefonische Beschwerde hin, eine Kopie des Personalausweises von den Mandanten und das Geburtsdatum wissen, welches natürlich auf dem angeblichen Auftrag fehlte. Die Kundennot und der Wettbewerbszwang im Telekommuni…

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Themen: Streit , Vertrag , Aufgedrängter Vertrag , Vertrag Mit Unterschrift , VR Com
Rechtsgebiet: Telekommunikationsrecht

Erschienen 10. Juni 2009 auf http://www.behrmannhaertel.de.

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