Wenn Prominente nur sie selbst sind - ein Sozialabgabensparmodell
am 15.02.2008 von Law-Blog
Sollten Sie zur älteren Generation gehören (25+), dann haben Sie vermutlich einen Fernseher. Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie - so Sie keinen besitzen - doch über Freunde, Verwandte und Bekannte Zugang zu einem haben. Sollten Sie das Gerät ab und an benutzen, kennen Sie vermutlich die Gebrüder Wladimir und Vitali Klitschko. Beide sind (sehr sympathische!) Boxer, deren Gesichter dem Publikum aber jedenfalls ohne blaue Augen, Risse und Schnitte primär aus Werbespots für Kindersnacks und Papiertaschentücher bekannt sind. Gerade diese Bekanntheit war Gegenstand einer ebenso interessanten wie verwirrenden Entscheidung des Bundessozialgerichts (Urteil vom 24.01.2008, AZ B3KS 1/07 R).
Verklagt war die Künstlersozialkasse (KSK), eine Rentenkasse für selbständige Künstler. Diese war der Auffassung, dass die Honorare der Klitschko-Brüder aus ihren Werbeaktivitäten nach dem Künstler-Sozialversicherungsgesetz (KSVG) abgabepflichtig seien. Denn die Mitwirkung von Profisportlern an Werbespots sei eine selbständige Tätigkeit im Bereich der darstellenden …
Keine Künstlersozialabgabe für Werbespots von Profisportlern
Blickpunkt Recht & Steuern / Auf die Honorare von Profisportlern für die Mitwirkung in Werbespots wird, wie jetzt das Bundessozialgericht entschieden hat, keine Künstlersozialabgabe fällig. Die klagende Gesellschaft in dem jetzt vom BSG entschiedenen Fall vermarkt…
BSG: Keine Künstlersozialabgabe auf Honorare von Profisportlern für die Mitwirkung in Werbespots
Kanzlei Dr. Bahr: Recht der Neuen Medien / Die klagende Gesellschaft vermarktet die Persönlichkeitsrechte von Profisportlern. Durch ihre Vermittlung traten die Profiboxer Vitali und Wladimir Klitschko seit 2003 in verschiedenen Fernsehwerbespots auf, in denen sie für Papiertaschentüc…
Keine Künstlersozialabgabe auf Honorare von Profisportlern für die Mitwirkung in Werbespots
SPORTRECHT / “Die klagende Gesellschaft vermarktet die Persönlichkeitsrechte von Profisportlern. Durch ihre Vermittlung traten die Profiboxer Vitali und Wladimir Klitschko seit 2003 in verschiedenen Fernsehwerbespots auf, in d…
Profisportler sind eigentlich keine Künstler
recht verständlich / Auf diesen Nenner kann man eine Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 24. Januar 2008 bringen.Es ging wieder einmal um die Frage, ob und wann eine Künstlersozialabgabe zu bezahlen ist. Im Fokus dieses Verfahrens standen zwei Brüder, die als Pro…
5-Millionen-Dollar-Klage gegen Klitschko
Handakte WebLAWg / Gegen den IBF-Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko ist beim Obersten Gericht des US-Bundesstaates New York eine Klage über 5 Millionen Dollar eingegangen. Grund für die Klage ist die Absage des Kampfes gegen WBO- Weltmeister Shannon Briggs…
Bank muss für Werbeträger Dirk Nowitzki Künstlersozialabgabe zahlen
Recht und Alltag / Im Rechtsstreit zwischen der Frankfurter ING-DiBa und der Künstlersozialkasse hat Letztere vor dem 8. Senat des Hessischen Landessozialgerichts einen Erfolg erzielt. Die Darmstädter Richter folgten der Auffassung der Sozialversicherung, die ING-DiB…
Sind Tätowierer Künstler?
BERLIN BLAWG / Das Bundesozialgericht hat mit Urteil vom 28. 2. 2007 (GZ: B 3 KS 2/07) entschieden, daß Tätowierer keine Künstler im Sinne des § 2 S. 1 KSVG sind, einer Norm, die den Zugang zur Künstlersozialkasse regelt. Allerdings lä…
Kunst kommt von Können
Kanzlei-Blog Rechtsanwalt Peter Ratzka / Und beim Abgeben von Kommentaren legt Dieter Bohlen ein erhebliches Können an den Tag. Ist er deswegen Künstler? Das Sozialgericht Köln (Az. S 23 KR 3/07 vom 12.11.2007, noch nicht rechtskräftig) meint ja. Nun darf sich offenbar das Landessozialg…
