Verdachtskündigung wegen Fahrscheinmanipulation
Rechtslupe | 14. Februar 2012 — Die außerordentliche Kündigung eines Mitarbeiters ist dann rechtswirksam, wenn nach der Sachlage eine ganz überwiegende Wahrs…
Ein Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) war verwandt bzw. befreundet mit zwei Kundinnen der Verkehrsbetriebe, was für den Ausspruch einer Kündigung reichte. Hintergrund: Die Verkaufsstellen erhalten Blankofahrscheinrollen, mit denen Fahrscheine ausgedruckt werden. Restrollen werden zurückgegeben und in einem Tresor verwahrt. Für die Mitarbeiter der Verkaufsstellen besteht die Möglichkeit, in einem besonders gesicherten Schulungsraum die Herstellung von Fahrscheinen zu trainieren. Die oben benannten Kundinnen haben innerhalb kurzer Zeit mehrere Jahreskarten und Tageskarten zur Erstattung eingereicht. Durch Prüfung fiel auf, dass diese Jahres- und Tageskarten im Schulungsraum der Berliner Verkehrsbetriebe hergestellt waren. Die BVG ermittelte und stellte das Freundschafts- und Verwandtschaftsverhältnis zum Arbeitnehmer fest und nahm dies zum Anlass, eine fristlose ausserordentliche Kündigung auszusprechen. Die Entscheidung Der Arbeitnehmer wehrte sich hiergegen mittels Kündigungsschutzklage - doch leider erfolglos vor dem LAG Berlin - Brandenburg (Urt. v. 08.02.2012, Az. 24 Sa 1800/11). Nach Ansicht der Richter besteht aufgrund der freundschaftlichen bzw. verwandschaftlichen Verbundenheit zwischen Arbeitnehmer und den Kundinnen eine ganz überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Arbeitnehmer an der erfolg…
» Vollständiger ArtikelErschienen 9. Februar 2012 auf http://arbeitsrecht-chemnitz.blogspot.com.
Rechtslupe | 14. Februar 2012 — Die außerordentliche Kündigung eines Mitarbeiters ist dann rechtswirksam, wenn nach der Sachlage eine ganz überwiegende Wahrs…
beck-blog | 22. Februar 2012 — Schon im "Emmely"-Verfahren war versucht worden, die Rechtsprechung zur Aufgabe des Instituts der Verdachtskündigung zu bewegen…
Dies und das ... | 9. Februar 2012 — Einem Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe war vorgeworfen worden, Fahrscheine manipuliert und vertrieben zu haben. Dieser w…
Arbeitsrecht & Mediation Berlin | 21. Februar 2012 — Das LAG beschäftigt sich in seiner Entscheidung mit den Anforderungen an die Darlegungslast des Arbeitgebers hinsichtlich der …
Kanzlei Blaufelder | 8. Februar 2012 — Stehen Arbeitnehmer von Verkehrsbetrieben in dringendem Verdacht, Fahrscheine zu fälschen, können sie fristlos entlassen werd…
arbeit-familie.de | 13. Februar 2012 — LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 08.02.2012, 24 Sa 1800/11 Einem Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) …
Arbeitsrecht Chemnitz | 7. September 2010 — Der Siemens Konzern verlangt von einem ehemaligen Mitarbeiter wegen unrechtmäßigen Unterstützungszahlungen an die "Arbeitsgemeinsc…
Arbeitsrecht Chemnitz | 22. September 2011 — War es ein Volltreffer, den ein Arbeitnehmer eines Automobilzulieferers einem anderen Mitarbeiter bewusst versetzte, oder doch nur…
Arbeitsrecht Chemnitz | 23. Juli 2010 — Gibt ein Arbeitnehmer zu, im Arbeitsverhältnis Unterschlagungen begangen zu haben, und unterzeichnet er vor einem Notar ein Schuld…
Arbeitsrecht Chemnitz | 30. April 2010 — Es kommt vor, dass Arbeitnehmer eine monatliche Vergütung für eine feste Stundenzahl im Monat erhalten. Für einige Ansprüche kommt…
Dan Fehlberg - Fachanwalt für Arbeitsrecht
Dan Fehlberg - Fachanwalt für Arbeitsrecht
Dan Fehlberg - Fachanwalt für Arbeitsrecht
Dan Fehlberg - Fachanwalt für Arbeitsrecht
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Die außerordentliche Kündigung eines Mitarbeiters der Berliner Verkehrsbetrieb, der verdächtigt worden war, unbefugt Fahrscheine herzustellen und zu vertreiben, ist rechtswirksam. Dies...