Weltverbrauchertag: Onlineshopping-Reinfälle vermeiden – Trusted Shops nennt die 10 wichtigsten Warnsignale

Onlineshopping ist einerseits beliebter denn je – andererseits können Verbraucher gerade hier immer noch sehr schlimme Reinfälle erleben. Damit dies nicht passiert, müssen sie erkennen, bei welchen Onlineshops sie sicher einkaufen. Zum Weltverbrauchertag am 15. März hat Trusted Shops deshalb die zehn wichtigsten Warnsignale zusammengestellt, die Verbraucher misstrauisch machen sollten. Trusted Shops – Europas führender Gütesiegelaussteller für Onlineshops und Testsieger der Zeitschrift „Computerbild“ (3/2009) – klärt auf, bei welchen zehn Indizien Verbraucher unbedingt misstrauisch werden sollten, um sich vor Schaden zu schützen: 1. Suspektes Impressum Der Verkäufer sollte in jedem Fall sofort und eindeutig identifiziert werden können. Sind dessen Angaben hingegen nur schwer oder gar nicht auffindbar, ist größte Vorsicht geboten. Dies gilt ebenso, wenn nur eine Firma, aber kein Name, oder nur eine Postfachanschrift genannt wird. 2. Lückenhafter Datenschutz Wenn Aussagen zum Datenschutz lückenhaft sind oder fehlen, kann das darauf hinweisen, dass der Website-Betreiber Kundendaten weiterverkauft oder an zweifelhafte Auskunftssysteme übermittelt. 3. Missverständliche Preisangaben Alle Preisangaben sollten klar wiedergeben, dass die Mehrwertsteuer enthalten ist, und auch, welche Versandkosten samt Zuschlägen (Express, Nachnahme) genau entstehen. Werden die Versandkosten verschwiegen oder bleibt deren Berechnung unklar, sind böse Überraschungen vorprogrammiert. 4. Unverbindliche Lieferfristen Wird die bei einem Produkt genannte Lieferzeit durch eine Aussage im Kleingedruckten relativiert („Lieferfristen sind unverbindlich“), sollte der Verbraucher skeptisch werden. Kann ein Produkt nicht sofort geliefert werden, müssen die längeren Lieferzeiten direkt beim Produkt genannt werden. 5. Vorkasse ohne Geld-zurück-Garantie Bei einer Zahlung per Vorkasse sollte diese unbedingt durch die Geld-zurück-Garantie von Trusted Shops abgesichert sein. Sollte der Händler trotz Zahlung nicht liefern, stellt dies den einzigen Schutz davor dar, sein Geld zu verlieren. Denn eine Überweisung lässt sich nicht rückgängig machen. 6. Unverschlüsselte Datenübertragung Zahlungsdaten sollten niemals unverschlüsselt übertragen werden, denn diese könnten abgefangen und missbraucht werden. Auch würde dies häufig gegen die Bedingungen der eigenen Bank verstoßen. Am Schloss-Symbol im Browser kann jeder erkennen, dass die Übertragung verschlüsselt ist. 7. Unzulässige Beschränkung des Widerrufs Von wenigen Ausnahmen abgesehen, gibt es generell das Recht, erworbene Waren innerhalb von zwei Wochen zurückzugeben. Vorsicht ist somit bei Händlern geboten, die dieses Recht in ihren AGB einschränken, indem sie nur originalverpackte Ware zurücknehmen möchten oder Angebotsartikel von der Rückgabe ausschließen. 8. Einseitige Benachteiligung im Kleinge…

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Themen: Onlineshops

Erschienen 11. März 2010 auf http://verbraucherrecht.blogg.de/.

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