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Welternährungsgipfel+10 - Norden blockiert Landreforminitiative

am 06.11.2006 von http://menschenrechte.blogg.de/

190.000 starben während der FAO-Sitzung an den Folgen von Unterernährung

Die Sondersitzung der Welternährungsorganisation FAO ist gestern in Rom ohne substanzielle Ergebnisse zu Ende gegangen. “Die Abschlusserklärung nennt weder Ursachen für die steigenden Hungerzahlen, noch enthält sie neue Impulse zur Umsetzung des Rechts auf Nahrung”, erklärte Armin Paasch von FIAN Deutschland in seiner gestrigen Stellungnahme vor den Delegierten in Rom. 1996 hatten die Regierungen auf dem Welternährungsgipfel versprochen, die Anzahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren. Nach der diesjährigen Halbzeitbilanz der FAO ist die Anzahl seither auf 854 Millionen angestiegen.

Auf der einwöchigen Sitzung hatten sich Brasilien und die meisten anderen Regierungen des Südens für ein neues Programm der FAO zur Förderung von Land- und Agrarreformen eingesetzt. Aufgrund des starken Widerstands der EU, USA, Kanada und Japan wurde die Dis-kussion darüber auf 2007 vertagt und an den Landwirtschaftsausschuss der FAO delegiert, der Agrarreformen traditionell skeptisch gegenüber steht. “Es nicht nachvollziehbar, dass die reichen Staaten den Entwicklungsländern die Unterstützung versagen, die zur Hungerbekämpfung nötig wäre”, so Paasch. In den Freiwilligen Leitlinien zum Recht auf Nahrung, auf die sich alle FAO-Mitgliedstaaten 2004 einstimmig geeinigt hatten, ist der Zugang der ländli-chen Armen zu produktiven Ressourcen wie Land bereits ein zentraler Bestandteil. “Insbesondere die EU sollte ihre Blockadehaltung überdenken und bei der kommenden Ratssitzung der FAO am 20.-25. November 2006 die Position der Entwicklungsländer unterstützen.”

Positiv beurteilte FIAN die gestrige Rede von Gert Lindemann, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Lindemann sprach sich in Rom für ein Beschwerdeverfahren für soziale Menschenrechte, eine …

FAO vor dem Scherbenhaufen einer verfehlten Agrarpolitik

Menschenrechte / Zum Welternährungstag am 16. Oktober fordert die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) höhere Investitionen in die Landwirtschaft und eine bessere Kooperation zwischen kleinbäuerlichen Betrieben und der Agrarindustrie. Die Mensc…

Philippinen verweigern Bauernfamilien eigenes Land

Menschenrechte / Aktion vor der philippinischen Botschaft. FIAN kritisiert Untätigkeit der deutschen Bundesregierung. Mit einer OpenAir-Filmvorführung vor der philippinischen Botschaft und einer internationalen Briefkampagne fordert FIAN die philippinische Regieru…

Deutsches Engagement für Landlose und Kleinbauern gefordert

Menschenrechte / GTZ in den Philippinen in der Verantwortung Zum Tag der Landlosen fordert die Menschenrechtsorganisation FIAN die Bundesregierung auf, sich verstärkt für das Recht auf Nahrung von Landlosen und Kleinbauern einzusetzen. In einem Bericht an die UN-Me…

Anti-Hunger-Politik vom Kopf auf die Füße stellen

Menschenrechte / Konferenz Politik gegen den Hunger IV Zum Abschluss der internationalen Konferenz Politik gegen Hunger IV fordert FIAN, die Anti-Hunger Politik vom Kopf auf die Füße zu stellen. Regierungen und internationale Organisationen müssen die neuen FAO-R…

Bei der Eröffnung der der Grünen Woche in Berlin fordern Attac und FIAN eine globale Agrarwende

Menschenrechte / WTO macht Hunger Berlin 20.01.2005 Das globalisierungskritische Netzwerk Attac und die Menschenrechtsorganisation FIAN haben bei der Eröffnungsfeier der Grünen Woche am Donnerstagabend in Berlin die Position der Bundesregierung in den Agrarverhandl…

Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen zu den Bundestagswahlen:

Menschenrechte / „Stärkeres Engagement für das Recht auf Nahrung unverzichtbar“ Anlässlich des Bundestagswahlkampfs haben die Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen Brot für die Welt, BUKO Agrar Koordination, Deutsche Kommission Justitia et Pax, FIAN (…

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