Kabinett verkürzt Wehr- und Zivildienst auf sechs Monate
Reuters | 19. Mai 2010 — Berlin (Reuters) - Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die umstrittene Verkürzung des Wehr- und Zivildienstes auf sechs Monate …
Das Bundeskabinett hat am 19. Mai den Entwurf des Wehrrechtsänderungsgesetzes 2010 beschlossen. Es beinhaltet neben der Verkürzung der Dienstzeit die Möglichkeit, den Zivildienst freiwillig um mindestens drei und höchstens sechs Monate zu verlängern.
Bezüglich des Wehrdienstes ist Kernpunkt der Änderungen eine Verkürzung der allgemeinen Grundausbildung von drei auf zwei Monate. Dadurch kommt es zu einer frühen und dadurch längeren Verwendung auf dem nachfolgenden Posten in der Truppe. Gleichzeitig solldie Ausbildung spezifisch auf den späteren Einsatz ausgerichtet werden. So fällt etwa das Thema der Krisenbewältigung aus der allgemeinen Grundausbildung und wird nur bei Bedarf nachgeholt. Die Möglichkeit, den Wehrdienst in Etappen zu leisten wird entfallen. Bislang war es noch möglich, nach sechsmonatigem Grundwehrdienst die restlichen drei Monate in zwei weiteren Abschnitten abzuleisten. Der Erholungsurlaub wird von neun auf sechs tage von neun auf sechs Tage, je einen Tag pro Monat.
Alle Zivildienstleistenden, die ab 1. Dezember 2010 ihren Dienst beginnen, leisten nur noch einen sechsmonatigen Dienst. Zivildienstleistende, die am 31. Dezember 2010 sechs Monate oder länger Dienst geleistet haben, scheiden mit Ablauf dieses Tages aus. Sie können aber auf eigenen Wunsch und Antrag auch noch neun Monate Dienst zu den bisherigen Bedingungen leisten. Die wichtigsten Änderungen für Zivildienstleistende:
Ein Antrag auf freiwillige Verlängerung des Zivildienstes kann frühestens zwei Monate nach Dienstantritt beim Bundesamt für den Zivildienst gestellt werden. Dieses Engagement kann jederzeit beendet werden. Während der freiwilligen Verlängerung sind die Zivildienstleistenden genauso abgesichert, wie in den sechs Monaten des Pflichtdienstes. Für s… » Vollständiger ArtikelErschienen 20. Mai 2010 auf http://www.sokolowski.org/.
Reuters | 19. Mai 2010 — Berlin (Reuters) - Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die umstrittene Verkürzung des Wehr- und Zivildienstes auf sechs Monate …
Reuters | 17. März 2010 — Berlin (Reuters) - Zu dem auf sechs Monate verkürzten Wehrdienst werden die ersten Soldaten drei Monate früher als zunächst gep…
Reuters | 3. November 2009 — Berlin (Reuters) - Angesichts der geplanten Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate deutet der Paritätische Wohlfahrtsver…
Reuters | 18. Juni 2010 — Berlin (Reuters) - Wehr- und Zivildienst dauern ab Juli nur noch sechs statt bisher neun Monate. Der Bundestag beschloss die …
Reuters | 3. November 2009 — Berlin (Reuters) - Wohlfahrtsverbände schlagen wegen der geplanten Verkürzung des Zivildienstes Alarm. Das Deutsche Rote Kreu…
Reuters | 3. November 2009 — Berlin (Reuters) - Wohlfahrtsverbände schlagen wegen der geplanten Verkürzung des Zivildienstes Alarm. Das Deutsche Rote Kreu…
Reuters | 17. Mai 2010 — Berlin (Reuters) - Die schwarz-gelbe Koalition hat sich auf ein Konzept zur Verkürzung des Wehr- und Zivildienstes verständigt.…
Reuters | 24. März 2010 — Berlin (Reuters) - Das Bundeskabinett wird möglicherweise bereits kommende Woche die Verkürzung des Wehrdienstes auf sechs Mona…
Rechtslupe | 10. September 2010 — Zivildienstleistender muss keine Wartezeiten bis Studienbeginn hinnehmen. So hat das Verwaltungsgericht Koblenz dem Eilantrag e…
Rechtslupe | 6. September 2010 — Nach § 43 Abs. 2 Nr. 1 ZDG kann ein Dienstleistender auf seinen Antrag aus dem Zivildienst entlassen werden, wenn das Verbleibe…
Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des Wehrrechtsänderungsgesetzes 2010 beschlossen. Es beinhaltet die Option, den Zivildienst freiwillig um mindestens drei und höchstens sechs Monate zu verlängern.