Ex-Freundin mit Zigarette gequält
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Rauchen ist und bleibt ungesund: Weil er sich in einer Würzburger Straßenbahn eine Zigarette angezündet hatte, geriet ein 28-jähriger Arbeitsloser in Streit mit einer Frau. Nach gegenseitigen Beleidigungen wurden beide Parteien handgreiflich: Die Frau schlug dem 28-Jährigen eine gläserne Babyflasche gegen den Kopf, der Mann und seine Ehefrau sollen mit Springerstiefeln zugetreten haben.
Am Ende hatte die 30-jährige Mutter, die ihr Kleinkind bei der Auseinandersetzung dabei hatte, eine riesige Beule an der Stirn und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der 28-Jährige hatte vom Schlag mit der Baby-Flasche eine Platzwunde an der Stirn.
„Ich weiß auch nicht mehr, warum ich mit der Flasche auf ihn eingeschlagen habe, Wahrscheinlich wegen der Beleidigungen“, sagte die 30-Jährige vor dem Schöffengericht. Sie wurde bereits wegen gefährlicher Körperverletzung rechtskräftig zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt.
Die Auseinandersetzung begann, als der Angeklagte sich vor ihr und ihrem Kind in der Straßenbahn verbotenerweise eine Zigarette anzündete. Der 28-Jährige und seine 19-jährige Ehefrau waren spätabends nach einem Trinkgelage in Heidingsfeld auf dem Weg nach Hause.
„Ich habe ihm die Zigarette aus dem Mund genommen und ausgemacht“, sagte die 30-Jährige. Kein Wunder, dass es zu heftigen gegenseitigen Beleidigungen kam. Der Angeklagte soll dabei auch den Hitlergruß gezeigt und ausländerfeindliche Ausdrücke verwendet haben. Sein Problem: Ausgerechnet wegen solcher Straftaten stand er zu diesem Zeitpunkt unter Bewährung. Dann beruhigte sich der Streit und flammte erst wieder auf, als die Kontrahenten ausgestiegen waren.
Offenbar ohne Vorwarnung ließ die 30-jährige den Kinderwagen an der Haltestelle stehen, ging auf den Angeklagten zu und schlug ihm die Babyflasche gegen den Kopf. Beim zweiten Schlag soll die Flasche zerbrochen sein, dann soll die rabiate Frau weiter versucht haben, mit der Scherbe auf den 28-Jährigen einzuschalgen. So sagt es jedenfalls seine Ehefrau.
Sie gab zu , der Frau in dieser Situation gegen den Kopf getreten zu haben. Das Ermittlungsverfahren gegen die 19-Jährige wurde eingestellt. „Es war offenbar Nothilfe“, meinte die Staatsanwältin.
Blieb nur noch d…
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