Watchthecourt - Wahnsinnige Urteile, aber nicht aus dem Arbeitsrecht

Wir müssen - wie schon andere Blogs - auf http://www.watchthecourt.org/ hinweisen. Dahinter verbirgt sich ein Forschungsprojekt der Freien Universität Berlin (Lehrstuhl Prof. Martin Schwab). es geht darum, festzustellen, welche und wie viel unvertretbare “Skandalurteile”, deren Ergebnis und Begründung völlig untragbar sind, produziert werden. Jeder darf Vorschläge einsenden.

Wir geben aber zu, dass einige Urteile aus der Arbeitsgerichtsbarkeit sicher das Etikett “skurill” oder ” scheußlich” verdienen.

Was aber bereits auf watchthecourt.org steht, ist von einem ganz anderen Kaliber, und es passt gut, dass nicht nur (noch) keine arbeitsgerichtlichen Urteile dabei sind, sondern auch wir solche Klopfer eher aus Zivilverfahren kennen.

Kostprobe? Nach Meinung des OLG München kommt es bei einem Anleger, der ausdrücklich eine kurzfristige Anlange gewünscht hatte, nicht darauf an, ob diese “7, 70 oder 700 Jahre” dauert (die Bank hatte ihm 7 verkauft). Warum? Tja…nicht alles lässt sich damit erklären, dass leider Richter nur das 2. Staatsexamen bestehen müssen. Würde man ihnen abverlangen, aus einem anderen Beruf (in England z.B. dem Anwaltsberuf) erst nach etwa 5 bis 10 Jahren erst zum Richteramt zu stoßen, könnte man mehr Le…

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Themen: Staatsexamen , England , Verdienen , Martin Schwab , Etikett , Alltag IM Arbeitsrecht

Erschienen 11. Mai 2010 auf http://www.reuter-arbeitsrecht.de.

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