Was mache ich falsch?

Mandant kommt frisch nach der Trennung von seiner Frau zu mir, lässt sich über die anstehende Scheidung beraten und den Kindes- und Trennungsunterhalt berechnen. Berechnung, ausführliches Schreiben an den Mandanten, 2 Beratungen. Alles ordentlich erledigt. Tätigkeit abgerechnet, Geschäftsgebühr aus dem Streitwert des errechneten Unterhaltszahlungen nach RVG, alles in allem 330 Euro brutto. Mandant zufrieden, Sache erledigt.

Heute war er wieder da, das Trennungsjahr ist um, die Scheidung soll eingereicht werden.

Nebenbei erwähnt er, dass er mit seiner Frau auf deren Initiative zu einem Beratungsgespräch bei einem anderen Rechtsanwalt gewesen ist. Eine knappe 3/4 Stunde Beratung, allgemeine Sachen, die der Mandant schon aus meiner Beratung kannte, keine konkrete Problemlösung für ihn, keine Unterhaltsberechnung, kein sinnvolles Ergebnis. Der Anwalt stellt “pauschal” 780,00 Euro in Rechnung, keine Honorarvereinbarung, keine Abrechn…

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Themen: Rvg

Erschienen 14. Dezember 2011 auf http://www.ra-haensch.de/php/wordpress.

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