Vertrauen verspielt ?
firstlex-blog | 9. März 2011 — Es sind schon verrückte Zeiten.Da gehen Patienten zu ihrem Arzt und sagen ihm, was er ihnen zu verschreiben hat.Ihre Krankheit …
Im Rahmen meines Vortrages auf der Herbsttagung der AG Anwaltsmanagement sprachen mich einige Kollegen an und fragten, was es mit meinem Netzwerk “firstlex” auf sich habe. Hier nochmal eine kurze Erklärung dazu.
1. Die Anwaltschaft und deren Interessenvertreter haben nach meiner Ansicht wichtige Entwicklungen der letzten zehn Jahre verschlafen. Tischler und Bäcker bieten Rechtberatung an und beschäftigen Anwälte in Großraumbüros für Hotlines und Internetberatung. Völlig absurd, aber inzwischen Realität. Solche Entwicklungen hätten verhindert oder zumindest gesteuert werden können, wenn die Anwaltschaft selbst entsprechend aktiv geworden wäre, anstatt breite neue Geschäftsfelder anderen zu überlassen, die mit unserem Beruf nichts zu tun haben. 2. Firstlex kann das nicht mehr verhindern, ist aber von der Philosophie getragen, der zunehmenden Auflösung und Verwässerung der Rechtsberatung in der Wahrnehmung des Mandanten durch einen Kompetenzkern entgegenzutreten, der sich prägnant abgrenzt: Klassischer Anspruch, seriöse Interpretation des Standesrechts, qualifizierte und geldwerte Leistung, aber das mit den modernsten Mitteln, die Technik und Management zu bieten haben. Firstlex ist ein Kanzleinetzwerk. Firstlex ist damit keine Kanzlei, sondern soll eine Qualitätszusicherung für die Mandanten unter dem Dach einer Marke sein. Bei Firstlex geht es darum, nicht nur nach innen Stärke durch Synergien und Rationalisierung zu gewinnen, sondern vor allem auch nach außen dem Mandanten gegenüber aktiv aufzutreten, und zwar bundesweit. 3. Die Mitgliedskanzleien (Anwälte und Steuerberater) bilden zusammen den thematischen Kreis der Anliegen ab, die die Mandanten üblicherweise benötigen. Dieser Prozeß ist noch nicht abgeschlossen, weitere Mitglieder in allen deutschen Städten sind willkommen. 4. Der Mandant erhält also die Struktur einer Großkanzlei, jedoch wesentlich flexibler, da viele Strukturelemente bei firstlex virtualisiert sind. 5. Gleichwohl ist firstlex keine “online-Kanzlei”. Sie ist mehr, als eine klassische Kanzlei und mehr, als eine online-Kanzlei, weil sie beide Konzepte in sich vereint und damit letztlich alles bietet, was der Mandant möchte: er ist das Maß aller Dinge – was er wünscht, wird umgesetzt. 6. Die Mandanten sind sowohl Einzelpersonen, die sich in den klasssichen Themenbereichen Arbeitsrecht, Steuerrecht, Erbrecht etc. beraten lassen, als auch Unternehmen und deren Gremien (Aufsichtsrat, Betriebsrat, Personalrat etc.), die in wirtschaftlichen Fragen Rat benötigen. 7. Das Credo von firstlex ist dabei: wir warten nicht auf einen Rechtsstreit, sondern wir wollen ihn verhindern. 8. Bei all dem arbeiten wir eng mit Fachleuten anderer Disziplinen wie BWL, Informatik, EDV etc. zusammen.
Kollegen aus dem Bereich Anwälte und Steuerberater können dem Netzwerk beitreten, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Welche das sind und ob Sie sie erfüllen, klären Sie b…
» Vollständiger ArtikelErschienen 26. Januar 2011 auf http://blog.firstlex.de.
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