Google-Street-View-Fahrten werden auch zum Scannen von WLAN-Netzen genutzt
dennisheinemeyer.eu | 22. April 2010 — Datenschützer fordern sofortigen Ausbau der WLAN-Scanner aus Google-Street-View Fahrzeugen Der Bundesbeauftragte für den Date…
Google hat während seiner Street View Fahrten auch Nutzerdaten und nicht nur Standortdaten aus offenen W-LANs gespeichert. Diese Information, die von Google selbst an die Öffentlichkeit gebracht worden ist, hat zu einer neuen Welle der Empörung über den Suchmaschinengiganten geführt. SpiegelOnline fragt in Bild-Zeitungs-Manier: “Wie kommt Schnüffelcode in das umstrittene Street-View-Projekt?” Es ist fast überflüssig zu erwähnen, dass auch Politiker und Datenschützer wieder einmal empört sind.
Vor dem Hintergrund dieser Hysterie ist es immer hilfreich, die Einschätzung von Leuten zu bekommen, die Ahnung von den technischen Abläufen haben. Kristian Köhntopp erläutert den Vorgang in seinem Blog und gelangt zu folgender Schlussfolgerung:
“Die Software, die da zur Erfassung der WLAN-Daten geschrieben und betrieben worden ist folgt der Struktur, die die Technik und der WLAN-Standard der IEEE vorgeben. Das Vorgehen, das Google bei der Erfassung der Daten zeigt, ist logisch, vernünftig und in Deutschland illegal (§89 TKG und §202b StGB, wahrscheinlich).
Die Erklärungen, die Google für das Entstehen des Fehlers gegeben hat, sind in im Kontext der Standards und im Vergleich mit anderer Software, die ähnliches leistet, konsistent und schlüssig, der Fehler, der zu dem Problem geführt hat, ist naheliegend.”
Diese Aussage verdeutlicht zunächst, dass offenbar – und das ist gerade im Bereich des Datenschutzes nicht wirklich neu – eine gewisse Inkongruenz zwischen technischen Standards und gesetzlichen Regelungen besteht. Köhntopp macht aber auch deutlich, dass die These vom “Schnüffelcode” nicht wirklich fundiert ist und SpiegelOnline, wie auch andere, schlicht der Versuchung einer reißerischen und verzerrten Darstellung erlegen ist.
Google könnte mit seinem Verhalten in der Tat den (objektiven) Tatbestand…
» Vollständiger ArtikelErschienen 17. Mai 2010 auf http://www.internet-law.de/.
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JIPS News | 5. Mai 2010 — Google hat in seinem Europa-Blog darüber informiert, welche Daten während der Google Street View- Fahrten gesammelt werden. So …
For..Net | 10. Juni 2010 — Google hat den Datenschutzbehörden einen unabhängigen Bericht über die umstrittenen WLAN-Datenaufzeichnungen im Rahmen von St…
JIPS News | 28. April 2010 — Aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspa…
JIPS News | 24. März 2011 — Google wird seitens der nationalen Datenschutzbehörde Frankreichs CNIL (Commission Nationale de l'Informatique et des Libertés)…
Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf | 22. April 2010 — Die Meldungen der Vergangenheit zum Thema Google Streetview sind ein wenig eingeschlafen, nun rüttelt aber der Bundesbeauftragt…
Offene Netze und Recht | 16. Mai 2010 — Auf Telemedicus hat Adrian Schneider die datenschutzrechtliche Komponente zum neuen Vorfall analysiert, bei dem Google einges…
Datenschutzticker.de | 18. April 2012 — Nach einem Bericht von heise.de wurde Google für mangelnde Kooperation bei der Aufarbeitung eines Datenskandals abgemahnt. Das …
Reuters | 16. Mai 2010 — Berlin (Reuters) - Mit seinen Daten-Sammlungen bringt der US-Internetgigant Google die Bundesregierung immer mehr gegen sich au…
beck-blog | 4. Juni 2009 — Faszinierend ist es schon, wenn uns Google Street View per Mausklick virtuelle Spaziergänge durch die Städte der Welt ermöglich…
Wie kann das passieren? Drei Jahre lang hat Google Fragmente von E-Mails und Internet-Abrufen mitgeschnitten, unabsichtlich - weil Schnüffelcode unbemerkt in die Software der Street-View-Autos gelangt ist. Das Datendebakel enthüllt eine ungeahnte Schwäche des Konzerns: Er hat schlampig gearbeitet.