Warum der Anwalt schlauer sein muss als das Gericht

Unterlässt es der Berufungsanwalt, auf ein die Rechtsauffassung seines Mandanten stützendes Urteil des Bundesgerichtshofs hinzuweisen, und verliert der Mandant deshalb den Prozess, wird der Zurechnungszusammenhang zwischen dem Anwaltsfehler und dem dadurch entstandenen Schaden nicht deshalb unterbrochen, weil auch das Gericht die Entscheidung des Bundesgerichtshofs übersehen hat.

Bundesgerichtshof, Urteil vom 18. Dezember 2008 - IX ZR 179/07

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Themen: Anwalt , Anwaltshaftung , Fingerprint , Anwaltsverschulden
Rechtsgebiet: Zivilrecht

Erschienen 27. Januar 2009 auf http://www.rechtslupe.de.

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