Vorgestellt: Juristische Arbeitstechnik und wissenschaftliches Arbeiten
am 15.05.2008 von http://www.jurakopf.de
Das Buch “Juristische Arbeitstechnik und wissenschaftliches Arbeiten” von Thomas M.J. Möllers ist im Verlag Vahlen erschienen (also aus dem Hause Beck) und bietet wichtiges Basis-Wissen für das juristische Studium. Dennoch muss ich nach eingehender Lektüre feststellen: Für echte Anfänger ist das erstmal nichts.
Das Buch wirkt erstmal relativ dünn und auch relativ teuer (mit 18 Euro). Dass es recht dünn ist - ich habe es in der Tat in 2 Stunden durchgelesen - ist aber sein Vorteil: Wer studiert hat keine Zeit und auch keine Nerven, ein “Meta-Buch” mit 500 seiten durchzuarbeiten. Ich will wenn, dann aktive und konstruktive Hilfe bei meinen Problemen. Genau das bietet das Buch.
Auch wenn es mit Inhalten zur Organisation, Zeitplanung und Lernmethode im Studium beginnt: Ein Anfänger wird damit erstmal nichts machen können. Die dort beschriebenen Effekte, beispielsweise das Gefühl in Literatur zu “versinken”, wird jemand am Anfang oder sogar noch vor dem Ersten Semester nicht nachempfinden oder verstehen können. Ich denke, im zweiten Semester beginnt man damit, dieses Buch zu lesen. Besser noch: Eine Hausarbeit schreiben, durchfallen, und dann das Buch lesen. Dann wird man wirklich begreifen, worüber Möller hier schreibt.
Selbst Fortgeschrittene Semester werden hier, spätestens in den Kapieln 5 bis 8, nochmals Nutzen ziehen. Wer auf Schemata setzt bzw. die Anspruchsgrundlagen im Zivilrecht immer noch nicht auswendig kennt, der sollte mal auf Seite 34 nachsehen - eine interessante Tabelle zu den Anspruchsgrundlagen die ich mir wahrscheinlich auch noch einprägen werde.
Aber von vorne: Das Buch beginnt bei den Basis Fragen der Organisation, führt in die …
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