Von Falken und Fristabläufen
am 21.06.2007 von http://www.anwaltsalltag.de
„Liebes Gericht. Leider konnte ich die von Ihnen gesetzte Schriftsatzfrist nicht einhalten, weil ich einem jungen Turmfalken das Leben retten mußte. In einer Abwägung zwischen Leben und Wohl der Rechtspflege überwog ersteres. Ich bitte daher antragsgemäß um eine Fristverlängerung.“
Soweit wäre es fast gekommen…
Es gibt zwei Dinge, die Anwälte wirklich hassen. Fristabläufe und daß einem bei einem schwierigen Schriftsatz die Argumente ausgehen. Manchmal kommt beides zusammen und so eine Situation hatte ich gestern.
Genau an solchen Tagen überrascht einen das Leben mit einem bunten Blumenstrauß voller Überraschungen, was das Leben eines Anwalts nicht unbedingt leichter macht an diesen Tagen.
In meinem Fall entschloß sich ein junger Turmfalke zu einer Notlandung auf meiner Fensterbank. Jetzt stellen Sie sich das nicht so vor, daß ich in einem hohen mittelalterlichen Turm sitze und mit einem Federkiel Schriftsätze verfasse und meine Weisen mit einer kecken Melodei in die Welt hinausklage. Turmfalken scheinen mit der Zeit gegangen zu sein und notlanden auch mal gerne auf Fenstersimsen von modernen Bürogebäuden, 1. Stock unter elektrisch gesteuerten Markisen.
Stellen Sie sich vor, Sie verfassen ein schwieriges Schreiben, die Zeit drängt und von jetzt auf nachher starrt Sie ein süßer kleiner Vogel mit rieeeeesengroßen Augen durch die Fensterscheibe an. Wenn Sie jetzt sagen – „aaach wie süüüß“, dann warten Sie einfach noch drei Minuten und beobachten, wie lokal ansässige Krähen Sturzangriffe auf das junge Fälkchen fliegen. UND ALLES AUF MEINER FENSTERBANK!! Das arme Ding duckt sich weg und vor dem geistigen Auge sehe ich schon die morgige Titelgeschichte der Zeitung: „Blutbad auf der …
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Frau verliert Hände und Füße
Handakte WebLAWg / In New York hat eine 32-jährige Frau nach Angaben ihrer Anwälte Hände und Füße verloren, weil sie im Krankenhaus falsch behandelt wurde. Nun verklagt sie die Klinik auf Schadenersatz in Höhe von 100 Millionen Dollar. Die dreifache Mutter war Mi…
Ein-Euro-Partys
Rechtslupe / Das von der örtlichen Ordnungsbehörde ausgesprochene Verbot, in einer Diskothek alkoholische Getränke für 1 € zu verkaufen, ist, so zumindest ein im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes ergangener Beschluss des Verwaltungsgerichts Neustadt,…
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