Verteidigerhomepage wird in der mündl. Urteilsbegründung angeführt. Im Übrigen ein sehr fragwürdiges Urteil
am 17.03.2008 von http://strafverteidiger-feltus.blogspot.comDie 1. große Jugendkammer des Landgericht Bückeburg hat heute ihr Urteil in einem Missbrauchsprozess verkündet.Die Kammer hatte der Aussage des vermeintlichen Opfers und einzigen Zeugen Glauben geschenkt, obgleich die von jenem beauftrage Glaubhaftigkeitsgutachterin zu dem Ergebnis gekommen war, dass nicht mit hinreichender Sicherheit die Glaubhaftigkeit der Aussage des Zeugen angenommen werden kann. Da keine weiteren Beweise zur Verfügung standen, hätte es an sich mithin zu einem Freispruch kommen müssen.In der mündlichen Urteilsbegründung hatte die Vorsitzende sich nun auch für die Länge (7 Verhandlungstage) des Verfahrens bei dem Angeklagten entschuldigt und den Grund ganz alleine bei dem bösen, unkooperativen und natürlich gebührengeilen Verteidiger gesehen, der lauter verzögernde Anträge in der Verhandlung gestellt hatte, so das Verfahren unnötig in die Länge gezogen habe und dass obwohl angeblich ausweislich seiner eigenen Homepage, er zugunsten der Mandanten persönliche Interesses zurückstellt (ich suche übrigens immer noch dieses Zitat auf meiner Homepage, finde es aber bedauerlicher Weisenicht. Es erfreut mich dennoch, dass die Kammer sich die Mühe gemacht zu haben scheint, mal auf meiner Seite vorbeizuschauen, scheint sie ja nicht umsonst zu sein.....). Die Vorsitzende betonte in diesem Zusammenhang mehr als scheinheilig, dass es ihr wirklich von Herzen leid tue, dass es so lange gedauert habe.Selbstverständlich stelle ich als Verteidiger nicht meine Interessen in den Vordergrund, sondern die des Mandanten. Dennoch denke ich, dass ein solcher Vorwurf einem Verteidiger gegenüber schnell gemacht ist. (vgl. der vermeintlich fürsorgliche Staatsanwalt)Das aber der Staatsanwalt nicht in der Lage war vernünftig zu ermitteln und selbst der ermittelnde Beamte …
Ich sollte recht behalten!
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Betroffenheit nach Freispruch im Missbrauchsprozess
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