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Verstößt tell-a-friend Werbung gegen das UWG?

am 10.06.2008 von http://www.drbuecker.de

1. Liegt bei einer E-Mail-Werbung über die sogenannte tell-a-friend Funktion eine unzumutbare Belästigung im Sinne des § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG vor? Diese Frage hat der BGH zu entscheiden. Im vorliegenden Fall wird es den Besuchern auf der Webseite eines Versandhändlers ermöglicht, eine persönliche Nachricht an einen Freund oder beliebigen Dritten zu senden, um ihn darin auf ein Produkt aufmerksam zu machen, welches er auf der Seite des Versandhandels entdeckt hat. Dabei gibt der Empfehlende, nachdem er auf den Button „Produkt weiterempfehlen“ gedrückt hat, auf einer separaten Seite den Empfänger, den Namen und die E-mail-Adresse ein und schickt dies ab. Der Empfänger kann sich dann durch die E-Mail ein eigenes Bild von dem Produkt machen. Allerdings ist der E-Mail im vorliegenden Fall ebenfalls eine Produktempfehlung und Werbung des Versandhauses angehängt. Laut der klagenden Wettbewerbszentrale verstößt dieses Vorgehen gegen § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG und stellt eine unverlangte E-Mail-Werbung dar! 2. Entscheidung des LandgerichtsDas LG hatte die Klage abgewiesen. Es begründete dies damit, dass das Versandhaus die E-Mail gar nicht selbst versende, sondern dem Besucher lediglich die Möglichkeit eröffnet einem Dritten eine E-Mail zu senden. Es handele sich daher nicht um eine Direktwerbung im Sinne der EU-Richtlinie 2002/58 EG. Ebenfalls verschleiern die E-Mails weder Identität des Werbenden noch den kommerziellen Charakter, da das Unternehmen direkt in der E-Mail unverschleiert genannt wird. 3. Entscheidung des OLG Nürnberg (Urteil vom 25.10.2005 – 3 U 1084/05)Das OLG entschied sich anders. Die Berufung der Wettbewerbszentrale beruhte darauf, dass sie in der fehlenden Einwilligung eine „unzumutbare …

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OLG Nürnberg: Produktempfehlung per E-Mail mit weiterer Werbung

domainundrecht.de / JurPC: OLG Nürnberg, Urteil vom 25.10.2005 (Az.: 3 U 1084/05) “Bietet ein Versandhandelshaus auf seiner Internetseite einem Dritten, der ein bestimmtes Produkt ausgewählt hat, an, dieses Produkt per E-Mail direkt von der Internetseite aus…

OLG Nürnberg: Unzulässige Werbung

IT-Blawg / Jeder kennt diesen Button im Online-Shop: Klicken Sie hier, um das Produkt einem Freund zu empfehlen! Ist in dieser E-Mail an den Freund, aber nicht nur das empfohlene Produkt genannt, sondern weitere für den Absender unbekannte Werbung enthalten…

OLG Düsseldorf: Kein Spam bei E-Mail-Werbung für Angebotsaufforderung

Kanzlei Dr. Bahr: Recht der Neuen Medien / Das OLG Düsseldorf (Urt. v. 04.10.2005- Az.: I-20 U 64/05) hatte zu beurteilen, ob auch dann ein Fall der unverlangten E-Mail-Werbung vorliegt, wenn der Versender in der Mail um ein Vertragsangebot des Empfängers bittet.Der Versender der E-Mail hat…

tell-a-friend Werbung: BGH entscheidet jetzt

Recht Medial / Wenn man wie ich UWG-Repetitorstunden gibt und dabei wehmütig gefragt wird, was denn nun die richtige Antwort auf einen von mir konstruierten Fall sei, gebe ich immer gerne die Antwort: “Was weiß ich denn?”. Und so falsch und gelangweil…

Unverlangte E-Mail-Werbung?!

BLOG | MEIN-RECHT-IM-NETZ.DE / Laut einer Pressemitteilung des BGH steht im nächsten Monat eine interessante Entscheidung in Bezug auf die Zulässigkeit einer E-Mail-Werbung eines Unternehmers im Versandhandel an (vgl. Aktenzeichen: I ZR 189/05). Es geht um folgende Sach…

Erneut OLG-Entscheidung gegen unverlangte Werbemails (Spam)

BERLIN BLAWG / Das OLG Nürnberg hat entschieden (AZ -3 U 1084/05-), daß “Produktempfehlungsmails” wettbewerbswidrig sind, wenn sie Werbung enthalten. Die Beklagte im vorliegenden Verfahren betreibt einen Internetshop und bot ihren Kunden an, über e…

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