Versorgungsausgleich: Es geht jetzt hin und her

Der wichtigste Punkt in der Reform des Versorgungsausgleiches ist der Verzicht auf die Gesamtbilanzierung. Dies bedeutete, dass früher die Anwartschaften bewertet und in Anwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung umgerechnet wurden. Die Umrechnung beispielsweise einer Anwartschaft aus einer betrieblichen Altersversorgung auf das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung, um die Anwaltschaft mit einer Anwartschaft aus der gesetzlichen Rentenversicherung verrechnen zu können, war aber mangels Vergleichbarkeit mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Selbst in der gesetzlichen Rentenversicherung gab es hier Schwierigkeiten, das Problem“ Anwartschaften Ost“ und „Anwartschaften West“. Während bisher der Ausgleich immer nur in eine Richtung ging, kommt es jetzt zu mehreren Ausgleichsvorgängen in verschiedene Richtungen. Praktisch bedeutet das, dass im Tenor der Entscheidung alle Vorgänge des Ausgleichs einzelnen aufgelistet werden müssen. Haben beispielsweise beide Eheleute Anwartschaften in der Rentenversicherung erworben, so überträgt Ehemann seiner Ehefrau soundsoviel Entgeltpunkte und Ehefrau an Ehemann soundsoviel Entgeltpunkte, ohne dass eine Verrechnung stattfindet. (Die Verrechnung wird dann durch die Renten…

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Themen: Rentenversicherung , Versorgungsausgleich

Erschienen 12. Oktober 2011 auf http://www.scheidung-professionell.de.

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