Vermoegensverwaltung Schweiz: Nepper, Schlepper, Bauernfaenger Finanzberater umgarnen geschaedigte MWB Kunden.
am 13.08.2007 von KAPITAL-RECHTINFO
Geschaedigte Kunden der MWB Vermoegensverwaltung AG melden, dass bei ihnen angebliche Finanzberater vorsprechen, die entstandene Verluste angeblich verschwinden lassen koennen. Anleger sind verunsichert.
So wie das Vertragsverhältnis zur MWB Vermögensverwaltung AG begründet wurde, wünschen sich viele Kunden der Vermögensverwaltung, den Vertrag wieder zurück abzuwickeln: Ein Finanzberater kommt zu Ihnen nach Hause oder an den Arbeitsplatz und dieser übernimmt für einen pauschalen Bar-Betrag in Höhe von 1.000,00 bis 2.000,00 Euro sämtliche Formalitäten. Danach sollen die Kunden nach Aussage der Finanzberater wieder so stehen, als ob ein Vertrag mit der MWB nie geschlossen worden wäre.
So oder ähnlich hören Rechtsanwälte der Kanzlei GÖDDECKE täglich von hilfesuchenden MWB-Anlegern. Offensichtlich hat sich im Umkreis der MWB Vermögensverwaltung ein Geschäftsfeld aufgetan, das findige Finanzberater zu nutzen wissen. Die Kunden der MWB Vermögensverwaltung sind unzufrieden und wollen wechseln.
Häufig stecken so wird berichtet - hinter diesen Kontaktaufnahmen Ex-MWB-Mitarbeiter, die vor ihrem Wechsel sämtliche Kundendaten von der MWB mitnahmen. Die Gespräche laufen häufig in der gleichen Art und Weise ab: Zunächst wird mittels Zeitungsberichten oder ähnlichen Unterlagen nachgewiesen, dass das Geld bei der MWB nicht in besten Händen ist. Danach wird ein angeblich unschlagbares Angebot unterbreitet: schnell und unbürokratisch soll mit angeblich noch bestehenden Spezialkontakten sämtliches Geld in Sicherheit geholt werden.
Fakt ist, dass diese Berater letztendlich Versprechungen geben, die für die Kunden in keiner Weise rechtlich abgesichert sind. Hinzu kommt, dass Vorkasse verlangt wird. Verträge über die Rückabwicklung werden keine geschlossen. Letztendlich hoffen diese Berater auf das Vertrauen Ihrer Kunden und der Unkenntnis der MWB-Vertragsbeziehung. Dabei …
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