Gesetzestext: § 202c StGB - Hackerparagraph
Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | 19. Juni 2009 — Gesetzestext § 202c StGB wurde durch das Einundvierzigste Strafrechtsänderungsgesetz zur Bekämpfung der Computerkriminalität (41. …
Nach einer Meldung des Fachmagazins heise-online, ist in den meisten Unternehmen inzwischen die Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook & Co. aus Sicherheitsbedenken tabu.
Arbeitnehmer riskieren jedoch bei der Preisgabe von Unternehmensinformationen in sozialen Netzwerken nicht nur ihren Job, denn den bei der Datenverarbeitung beschäftigten Personen ist untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu erheben, zu verarbeiten oder zu nutzen (§ 5 BDSG).
Daneben kann sich der Arbeitnehmer allerdings auch nach diversen Gesetze strafbar machen.
Sanktionen nach dem BDSGIn Betracht kommt zunächst eine Ordnungswidrigkeit / Strafbarkeit nach dem BDSG:
§ 43 BDSG
(2) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
1. unbefugt personenbezogene Daten, die nicht allgemein zugänglich sind, erhebt oder verarbeitet,
§ 44 BDSG
(1) Wer eine in § 43 Abs. 2 bezeichnete vorsätzliche Handlung gegen Entgelt oder in der Absicht, sich oder einen anderen zu bereichern oder einen anderen zu schädigen, begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Sanktionen nach dem UWGSoweit Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse involviert sind, kommt auch eine Strafbarkeit nach dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) in Betracht:
§ 17 UWG
(1) Wer als eine bei einem Unternehmen beschäftigte Person ein Geschäfts- oder Betriebsgeheimnis, das ihr im Rahmen des Dienstverhältnisses anvertraut worden oder zugänglich geworden ist, während der Geltungsdauer des Dienstverhältnisses unbefugt an jemand zu Zwecken des Wettbewerbs, aus Eigennutz, zugunsten eines Dritten oder in der Absicht, dem Inhaber des Unternehmens Schaden zuzufügen, mitteilt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Sanktionen nach dem StGBWerden zudem beispielsweise ohne Einwilligung Aufzeichnungen gefertigt, so ist das StGB einschlägig:
§ 201 StGB
(1) M…
» Vollständiger ArtikelErschienen 28. Oktober 2010 auf http://www.datenschutzbeauftragter-info.de.
Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | 19. Juni 2009 — Gesetzestext § 202c StGB wurde durch das Einundvierzigste Strafrechtsänderungsgesetz zur Bekämpfung der Computerkriminalität (41. …
beck-blog | 11. Februar 2010 — Mit dieser Frage setzen sich heute in der FAZ auf der Seite "Staat und Recht" S. 6 die beiden Strafrechtsordinarien Prof. Dr. K…
Lichtenrader Notizen | 7. September 2005 — Im Bundesgesetzblatt 2005, Seite 2674, wurde das 39. Strafrechtsänderungsgesetz am 07.09.2005 verkündet. Ab 08.09.2005 gelten di…
Handelsvertreter Blog | 31. Mai 2010 — Unglaubliche Zustände bei AachenMünchnener ! Der Allfinanz Deutsche Vermögensberatung AG wurden Kundendaten von Kunden der …
Recht geblogt | 3. Februar 2009 — Wie heute auf verschiedenen Webseiten zu lesen war, wurde der Blogbetreiber von Netzpolitik.org von der Deutschen Bahn AG abgem…
IT-Blawg | 1. Juni 2005 — Die britische Regierung plant, in einem neuen Gesetz Internetkriminalität zu bestrafen, darunter auch das sog. Phishing. Mehr… …
Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | 14. Juni 2011 — LG Düsseldorf Urteil vom 22.03.2011 3 KLs 1/11 DDos-Attacke Das LG Düsseldorf hat entschieden, dass DDoS-Attacken (Distributed Den…
Statt aller | 20. November 2007 — Diese Meldung auf Spiegel-Online hat mich zutiefst erschüttert und dazu bewogen, dem Gesetzgeber folgende Strafnorm zur Verabschie…
Datenschutzbeauftragter | 23. August 2010 — Wie so oft bei Neuerungen im Datenschutzrecht scheint es dem Gesetzgeber auch bei seinem neusten Entwurf zum Arbeitnehmerdate…
Bella & Ratzka Rechtsanwälte | 18. Juni 2010 — Ich behaupte jetzt einfach mal, mich im StGB eigentlich sehr gut auszukennen. Trotzdem gibt es immer wieder, sicher auch für äl…
Für die Beschäftigten bei zahlreichen deutschen Konzernen ist der Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter im Büro gesperrt. Die Firmen gaben in einer Umfrage an, sie befürchteten Sicherheitslücken und Datenspionage.