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Verkehrsunfall: Welcher Schaden wird ersetzt?

am 25.08.2008 von http://www.rechthaber.com

Unfallgeschädigte lassen sich oft zu billig abspeisen. Bei mehr als zwei Millionen Verkehrsunfällen pro Jahr entstehen den Kfz-Haftpflichtversicherungen enorme Ausgaben. Sie versuchen deshalb nicht selten, bei der Regulierung von Verkehrunfällen zu sparen. In fast allen Fällen bieten die Versicherungen zunächst nur einen Betrag an, der deutlich unter dem liegt, was ein Gericht dem Unfallgeschädigten zusprechen würde. Das erkennt man daran, dass die Versicherungen ihr Angebot meist sofort um 20 bis 50 Prozent aufstocken, sobald der Geschädigte eine Anwaltskanzlei einschaltet. Dieser Betrag gibt eine erste Orientierung, welche Schadensposten die Versicherung ersetzen muss.

Gerichte unterscheiden Sach- und Personenschäden: Zum Sachschaden gehören zunächst einmal die Reparaturkosten. Hier hat der Geschädigte ein Wahlrecht zwischen fiktiver (auch Abrechnung auf Gutachtenbasis genannt) und konkreter Schadensabrechnung. Letztere erfolgt schlicht durch Vorlage der Reparaturrechnung der Werkstatt. Liegt der Rechnungsbetrag im üblichen Rahmen, wird er meist anstandslos und ohne Abzug erstattet. Der Geschädigte muss den Wagen aber nicht zwingend reparieren lassen. Er kann den Schaden am Wagen auch belassen und Ersatz in Geld verlangen. Bei dieser Abrechnung auf Gutachtenbasis werden diejenigen Kosten ersetzt, die laut Sachverständigem bei einer Reparatur angefallen wären. Der Geschädigte hat also die Wahl: Er kann sein Auto entweder gar nicht, selbst oder günstiger als in einer Fachwerkstatt reparieren (lassen), wobei dann allerdings nur der Nettobetrag der (fiktiven) Werkstattkosten erstattet wird, also keine Umsatzsteuer. Dies sollte man bei der eigenen Kostenkalkulation bedenken.
Daneben hat der Geschädigte Anspruch auf Ersatz des sog. „merkantilen Minderwertes”. Der Grund ist, dass ein Unfallfahrzeug (auch nach fachmännischer Reparatur) später nur mit einem …

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Strafprozesse und andere Ungereimtheiten / Sterben erlaubt, Qualen ersparen, künstliche Ernährung darf gestoppt werden - eine menschliche oder eine unmenschliche Entscheidung?Italienische Sterbehilfegegner sind auch beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mit dem Versuch gescheit…

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Strafprozesse und andere Ungereimtheiten / Das wird so manche Eltern kurzfristig mit Neid erfüllt haben, was in Nebraska möglich war: Kinder bis 18 abzugeben:Die «Teenagerklappe» wird zur Babyklappe: Der US-Staat Nebraska hat ein Aufsehen erregendes Gesetz geändert, dem zufolge Eltern un…

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