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Verkehrsrecht: MPU wegen “gelegentlichem” Cannabiskonsum

am 06.02.2006 von http://info.folkertjanke.de

Die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens kann angeordnet werden, wenn gelegentliche Einnahme von Cannabis vorliegt und weitere Tatsachen Zweifel an der Eignung begründen, so der Gesetzestext in § 14 Abs. 1 Satz 4 FeV. Was bedeutet nun aber gelegentlich?
Nach einem aktuellen Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (Az.: 11 CS 05.1453) vom 25.01.2006 setzt ein “gelegentlicher” Cannabiskonsum im Sinne von § 14 Abs. 1 Satz 4 FeV und der Nummer 9.2.2 der Anlage 4 zur Fahrerlaubnis-Verordnung die mindestens zweimalige Einnahme dieses Betäubungsmittels voraus.
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Hamburg vertritt in seinem Beschluss vom 23.06.2005 (Az.: 3 Bs 87/05 - VRS 2005, 214) dagegen die Ansicht, dass schon die einmalige Einnahme von Cannabis für eine “gelegentliche Einnahme” im Sinne des § 14 Abs. 1 Satz 4 FeV genüge. Mit “gelegentlich” sei jede Einnahme bezeichnet, die hinter regelmäßiger Einnahme zurückbleibt.
Die Fahrerlaubnisbehörde dürfe nach § 14 Abs. 1 Satz 4 FeV die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens einschließlich eines Drogenscreenings anordnen, wenn der Betroffene unter …

Verkehrsrecht: MPU wegen gelegentlichem Cannabiskonsum

Recht und Alltag / Die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens kann angeordnet werden, wenn gelegentliche Einnahme von Cannabis vorliegt und weitere Tatsachen Zweifel an der Eignung begründen, so der Gesetzestext in § 14 Abs. 1 Satz 4 FeV . Wa…

Einamliger und gelegentlicher Cannabiskonsum

Verkehrsrecht Blawg / Ein gelegentlicher Cannabiskonsum i.S.d. § 14 I 4 FeV und der Nummer 9.2.2 der Anlage 4 zur FeV setzt die mindestens zweimalige Einnahme dieses Betäubungsmittels voraus. (BayVGH v. 25.1.2006 - 11 CS 05.1453, ZfS 2006, 294ff.) Mit dieser Feststel…

Einmaliger und gelegentlicher Cannabiskonsum

Verkehrsrecht Blawg / Ein gelegentlicher Cannabiskonsum i.S.d. § 14 I 4 FeV und der Nummer 9.2.2 der Anlage 4 zur FeV setzt die mindestens zweimalige Einnahme dieses Betäubungsmittels voraus. (BayVGH v. 25.1.2006 - 11 CS 05.1453, ZfS 2006, 294ff.) Mit dieser Feststel…

Spezialist für Verkehrsrecht auf Briefkopf eines Anwaltes zulässig

DPMS INFO / Ein Anwalt, der seit 40 Jahren vornehmlich auf dem Gebiet des Verkehrsrechts tätig ist, hatte sich an seine Rechtsanwaltskammer in Celle gewandt und angefragt, ob er auf seinem Briefkopf die Bezeichnung »Spezialist für Verkehrsrecht« führen dür…

Berufsrecht: Spezialist für Verkehrsrecht

advobLAWg / Die Bezeichnung Spezialist für Verkehrsrecht auf dem Briefkopf eines Rechtsanwaltes ist zulässig. Dies entschied das BVerfG am 28.07.2004:Verboten werden können Werbemethoden, die Ausdruck eines rein geschäftsmäßigen, ausschließlich am Gewinn …

1 BvR 159/04 vom 28.07.2004

BVerfG / Der beschwerdeführende Rechtsanwalt wendet sich gegen das Verbot, die Bezeichnung Spezialist für Verkehrsrecht auf seinem Briefkopf zu führen.…

Die Anordnung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens bei der Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Drogenauffälligkeit

Straßenverkehrsrecht / Driehaus, Hans-Joachim in: DAR 2006, 7f. Der Autor stellt in seinem Aufsatz die Voraussetzungen und die Anforderungen an die Rechtmäßigkeit der Anordnung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens im Zusammenhang mit der Entziehung der Fahrerl…

MPU schon bei sieben Punkten

Kreuzberger Verkehrsrecht / Die Luft wird dünner für Gern-Schnell-Fahrer: Zweifel an der charakterlichen Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs können sich aus der erheblichen oder wiederholten Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwind…

Keine Amphetamine beim Fahren

Recht und Alltag / Steht aufgrund einer toxikologischen Untersuchung der Konsum von Amphetaminen (Speed, Pep) fest, führt dies grundsätzlich zur Entziehung der Fahrerlaubnis. Dies ist einem Beschluss des Verwaltungsgerichts (VG) Trier vom 22.02.2006 (Az.: 2 L 142/06.…

Keine Drogen beim Fahren

Straßenverkehrsrecht / Steht aufgrund einer toxikologischen Untersuchung der Konsum von Amphetaminen (Speed, Pep) fest, führt dies grundsätzlich zur Entziehung der Fahrerlaubnis. Dies ist einem Beschluss der 2. Kammer des VG Trier zu entnehmen. Mit dieser Entscheidung…

Führerscheinentzug für bekiffte und alkoholisierte Beifahrer

RA J. Melchior, Wismar / Der SWR berichtet: Gericht bestätigt Führerscheinentzug für Beifahrer Beifahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss müssen damit rechnen, bei einer Polizeikontrolle ihren Führerschein zu verlieren. Voraussetzung dafür…

Führerscheinentzug ist auch bei einer Fahrt mit dem Fahrrad unter Alkoholeinfluss möglich

Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf / Bei einer Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad kann die Fahrerlaubnisbehörde dem Betroffenen mit sofortiger Wirkung die Fahrerlaubnis entziehen. Diese Klarstellung traf das Verwaltungsgericht (VG) Mainz im Fall einer Radfahrerin. Weil sie ohne Lich…

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