Ablehnung des Polizeidienstes aufgrund von Table-Dance Foto
Dr. Bücker Newsfeed | 14. Juni 2009 — Ein Nebenjob als Table-Dancerin rechtfertigt die Abehnung einer Bewerberin zum Polizeitdienst. Dies hat das Verwaltungsgericht …
Table-Dancing rechtfertigt die Ablehnung einer Bewerberin für den Polizeidienst. Das hat das VG Stuttgart entschieden und den Eilantrag einer Bewerberin für den Polizeivollzugsdienst zum Frühjahr 2009 gegen das vom Bereitschaftspolizeipräsidium Baden-Württemberg vertretene Land auf zügige Fortsetzung ihres Bewerbungsverfahrens abgelehnt.
Nach Auffassung der 9. Kammer am VG Stuttgart hat das Bereitschaftspolizeipräsidium das Bewerbungsverfahren im vorliegenden Fall zu Recht abgebrochen (vgl. VG Stuttgart, Beschl. v. 18.02.2009 - 9 K 384/09).
Es bestünden Zweifel an der charakterlichen Eignung der Bewerberin. Dem Bereitschaftspolizeipräsidium seien nämlich anonym Auszüge aus einem Internet-Forum mit über einer Million Nutzern zugeleitet worden. Dort habe sich die Bewerberin noch während des Auswahlverfahrens schon als Polizeimeisteranwärterin bezeichnet und Fotos eingestellt gehabt, die jedenfalls wie „Table-Dancing“ vor Publikum wirkten. Der Vortrag der Bewerberin, dass diese Fotos inzwischen gelöscht seien, auch habe sie nur in der einen Bar bedient und in Stiefeln und Bikini zum Amüsement der z.T. auch jugendlichen Gäste getanzt, ändere daran nichts. Die Zweifel an der charakterlichen Eignung der Bewerberin würden sich aus die für viele Internetnutzer einsehbare Verknüpfung zwischen einer…
» Vollständiger ArtikelErschienen 10. März 2009 auf http://blog.mein-recht-im-netz.de.
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