Vergewaltigte bosnische Frauen erhalten Invalidenrente
am 05.07.2006 von Menschenrechte
Erster Erfolg einer landesweiten Kampagne im Rahmen des Films Esmas Geheimnis
Der diesjährige Berlinale-Gewinnerfilm ESMAS GEHEIMNIS der bosnischen Regisseurin Jasmila Zbanic trägt nun auch politische Früchte: Das bosnische Parlament hat jetzt einen Antrag angenommen, der zum Ziel hat, im Krieg vergewaltigten Frauen eine monatliche Invalidenrente zur Sicherung ihrer Existenz zu zahlen. Vorausgegangen war eine mehrjährige Kampagne eines Netzwerkes bosnischer Frauenorganisationen - federführend dabei auch das von medica-mondiale-Geschäftsführerin Dr. Monika Hauser gegründete Frauentherapiezentrum Medica Zenica.
In den nächsten Monaten, so erläuterte Monika Hauser, werden die Überlebenden der Kriegsvergewaltigungen im Bosnien-Krieg nun zumindest endlich eine Grundsicherung vom bosnischen Staat erhalten. Die Summen liegen je nach Grad der Schwere ihres körperlichen und psychischen Verletzung zwischen 70 und 200 Euro monatlich. Das ist nicht viel doch es ist zumindest ein Anfang. Und es beinhaltet die revolutionäre Tatsache, dass in Bosnien, als erstem Nachkriegsgebiet weltweit, Kriegsvergewaltigungen nun auch …
Esmas Geheimnis startet am 6. Juli
Menschenrechte / Der diesjährige Berlinale-Gewinnerfilm ESMAS GEHEIMNIS der bosnischen Regisseurin Jasmila Zbanic startet bundesweit am 6. Juli. Begleitet wird er von zahlreichen Previews, die medica mondiale als Matinées am 2. Juli in Kooperation mit dem Filmverle…
Esmas Geheimnis startet am 6. Juli
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Bosnische Regisseurin gewinnt auf der Berlinale den Goldenen Bären
Menschenrechte / Bewegender Film über das Schicksal einer während des Krieges vergewaltigten Frau und ihrer Tochter Wir gratulieren Jasmila Zbanic zu ihrem tollen Erfolg (Grbavica) der auch eine immens wichtige Anerkennung für das Leiden der zu zehntausend…
Esmas Geheimnis und medica mondiale
Menschenrechte / Mit dem Engagement der Ärztin Dr. Monika Hauser begann die Hilfe für vergewaltigte bosnische Frauen Dreizehn Jahre sind inzwischen vergangen, seit die ersten Berichte über Massenvergewaltigungen von bosnischen Frauen bekannt wurden. Niemand wird…
Es ist Zeit zu sprechen
Menschenrechte / medica mondiale kündigt politische Menschenrechtsarbeit zur Situation der Frauen an, die im zweiten Weltkrieg vergewaltigt wurden. Hauser: Unser Ziel ist es, das Schweigen zu brechen. Zum 60ten Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges erklär…
medica mondiale arbeitet wieder in Kabul
Menschenrechte / Sicherheitssituation jedoch sehr labil Köln/Kabul, 7. Juni 2006. Nachdem die Frauenrechtsorganisation medica mondiale aufgrund der Unruhen in der afghanischen Hauptstadt in der letzten Woche die Arbeit dort vorübergehend unterbrechen musste, h…
INTERNATIONALER TAG DER MENSCHENRECHTE: In Afghanistan gelten Menschenrechte immer noch nicht für Frauen
Menschenrechte / Hauser: Afghanischer Regierungsapparat nachlässig und ignorant Bundesregierung zum Handeln aufgefordert Köln, 8. Dezember 2006. Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember erinnert medica mondiale an die Bedeutung der Allg…
Zeit zu sprechen
Menschenrechte / Unter dem Titel Zeit zu sprechen 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges: Sexualisierte Gewalt als Kriegserfahrung von Frauen damals und heute veranstaltet heute (2. Juni 2005) die Frauenrechtsorganisation medica mondiale in Kooperation m…
Chance zur späten Aufarbeitung - Zeit zu sprechen
Menschenrechte / Dr. Monika Hauser/medica mondiale zum Spielfilm Die Flucht: Köln, 6. März 2007. Zum zweiteiligen Spielfilm Die Flucht, den die ARD jetzt ausstrahlte, verweist die Gründerin und Geschäftsführerin von medica mondiale e.V. Dr. Monika Hauser,…
medica mondiale berichtet von Vergewaltigungen im Tsunami-Katastrophengebiet
Menschenrechte / Die Hilfs- und Frauenrechtsorganisation medica mondiale prangert Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen in den Tsunami-Katastrophengebieten Südostasiens an. Die Flutwelle in Sri Lanka war kaum verebbt, so meldet die Organisation mit Sitz in Köln…
