ver.di: Müll, Müll, nichts als Müll
am 03.03.2006 von http://heimspielcolonia.wordpress.com
Da fragt man sich wirklich, in welchem Land wir leben: Der Staatshaushalt ist überschuldet, die Gemeinden haben kein Geld, alle müssen mehr arbeiten - nur die sozialistischen Traumtänzer von ver.di glauben allen Ernstes, den Beschäftigten im öffentlichen Dienst müsse es besser gehen, als dem Rest der Bevölkerung. So wird wegen 1 1/2 Stunden Mehrarbeit pro Woche weiter auf dem Rücken der Bevölkerung gestreikt - als ob wir sonst keine Probleme hätten. “Es hat noch nie ein Volk den Weg aus der Krise geschafft, in dem es weniger gearbeitet hat.” So oder so ähnlich hat ein zutreffender Spruch im letzten Bundestagswahlkampf gelautet.
Allein: Die Ideologen der Gewerkschaften haben offenbar gar kein Interesse an einem Weg aus der Krise: Pfründe und Besitzschaften wahren, so heißt die Devise der Blockierer. Und die Zeche zahlen wir alle: Zur Zeit, in dem wir auf unserem Müll sitzen bleiben und auf glatten, nicht gestreuten Straßen ins Rutschen kommen. Langfristig, in dem wegen leerer Kassen noch mehr Schwimmbäder und Museen geschlossen werden.
Wenn Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst in wirtschaftlich guten Zeiten eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen erstreben, ist das nachvollziehbar und zu unterstützen. Daß sie aber in Zeiten wie diesen die einzigen sind, die meinen, den Gürtel nicht enger schnallen zu müssen und wegen 18 Minuten täglicher Mehrarbeit auf die Barrikaden gehen, stößt auf mein völliges Unverständnis.
Es ist an der Zeit, den Einfluß der Gewerkschaften zu brechen - wie dies Margaret Thatcher vor 20 Jahren in England gelungen ist. Allein, die Mehrheitsverhältnisse in Berlin lassen das derzeit leider nicht zu. Bis sich daran etwas ändert, werden wir wohl alle mit dem Müll leben müssen: Dem ideologischen, den Bsirske und Genossen dauern absondern, und dem, er sich auf den Straßen türmt.
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