Verbraucherzentrale SH und ULD informieren zum illegalen Datenhandel

Vor einem Jahr wurde die Öffentlichkeit in Deutschland vom Ausmaß und der kriminellen Energie des praktizierten illegalen Datenhandels aufgeschreckt.

Millionen von Personendatensätzen mit Telefonnummern, Geburtsdaten und Kontonummern wurden auf dem Schwarzmarkt ausgetauscht und zur Belästigung von Verbraucherinnen und Verbrauchern, zum Fingieren von Verträgen und zum Plündern von Bankkonten missbraucht.

Die Aufdeckung dieser skandalösen Verhältnisse ging von Schleswig-Holstein aus, als ein Callcenter-Mitarbeiter eine Daten-CD-ROM der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein und dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD) übergab. In der Folge kam es zu mehreren Ermittlungsverfahren und letztlich auch zu einer Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes.

Die Gesetzesänderungen und die Ermittlungen haben nicht zur Beendigung der kriminellen Machenschaften geführt. Die Verbraucherzentrale und das ULD müssen vielmehr feststellen, dass der illegale Datenhandel und der Datenmissbrauch eher noch zugenommen hat.

Dies ist Grund für die Herausgabe einer gemeinsamen 17seitigen Broschüre, in der allgemein verständlich erläutert wird, wie sich Menschen vor Datenklau schützen und wie sie sich dagegen wehren können: Wie beschaffen sich Kriminelle Daten? Wie werden die Daten zur Abzocke genutzt? Wie bekomme ich mein abgebuchtes Geld zurück? Welches sind meine Rechte? Wer kann mir helfen?

Thorsten Meinicke von der Verbraucherzentrale: “Besser als jeder behördliche…

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Themen: Datenschutz , It-recht , Persönlichkeitsrechte , Schleswig Holstein

Erschienen 28. September 2009 auf http://blawg.legalit.de.

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