verbraucherrechtliches… startet Umfrage unter Betroffenen von Internet-Abo-Fallen
Seit nun fast einem Jahr werden die Verbraucherzentralen, einschlägigen Diskussionsforen und auch dieses Blog mit Anfragen zu Internetseiten überhäuft, für deren Nutzung plötzlich und unerwartet irgendwelche Gebühren gefordert wurden. Die Überraschung war für die meisten deswegen so groß, weil über diese Kosten lediglich im (im wahrsten Sinne des Wortes) Kleingedruckten informiert wurde. Angefangen hat dies vor allem mit Gratis-SMS-Seiten, bei denen aus einem kostenlosen Angebot schnell ein 2-Jahres-Vertrag werden sollte, wenn man nicht rechtzeitig widerspricht (vgl. hier). Hierbei blieb es jedoch nicht, schnell weitete sich dieses Geschäftsmodell auf zahlreiche andere Angebote aus (vgl. hier). Ihnen allen ist gemein, dass sie den kostenpflichtigen Charakter des Angebotes verschleiern.
Rechtlich bewegen sich die Betreiber dieser Seiten daher auf sehr dünnem Eis. Aus diesem Grunde versuchen sie die Betroffenen vor allem durch massive Einschüchterungen zur Zahlung zu bewegen. Leider muss man feststellen, dass dies sehr oft auch fruchtet.
Um nun eine Vorstellung zu gewinnen, wieviele Personen auf derartige Seiten hereingefalllen sind und vor allem, wieviele Personen den Drohungen nachgegeben und den geforderten Betrag gezahlt haben, startet verbraucherrechtliches… heute eine Umfrage zu dem Thema. Alle Betroffenen sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen. Je mehr Teilnehmer es gibt, desto aussagekräftiger wird das dadurch gezeichnete Gesamtbild.
Zur Umfrage
Nähere Informationen zum Thema: Vorgehen bei ungewollten Internet-Abo-Verträgen
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ich mich für ein Gutschein-Magazin interessiert und entschieden haben soll.
Ein diesbezügliches Probeangebot habe ich angeblich nicht widersprochen und das sei dann in ein kostenpflichtiges Angebot umgewandelt worden.
Ausserdem bin ich 86 Jahre alt und beschäftige mich nicht mit MP 3-Players.
Ich darf wohl annehmen, daß es sich hierbei um einen der üblichen Werbegecks aus dem Internet handelt.
Nun mahnt die Firma immer wieder € 89,88 an und vielleicht bekomme ich eines Tages sogar noch einen Mahnbescheid. Irgendeine Ware oder eine Leistung in Forn von Katalogen habe ich nie angefordert und auch nie erhalten.
Hat diese Firma mit solchen Geschäftsgebaren Erfolg?
Wie soll man sich verhalten?
Mit freundlichen Grüßen aus Bremen
Karl Koss
2 wochen später bekam ich eine rechnung worin stand das ich ein abo abgeschlossen habe und 84 EUR 1 Jahr im voraus bezahlen muss.
Dies tat ich dann auch aus angst. habe aber gleich danach eine Kündigung geschrieben.
Dieses jahr erhielt ich jedoch wider eine Rechnung wobei ich mich beschwerte.
Daraufhin rief mein vater dort an. Diese erklärten ihm das ich mich für ein abo für 24 monate registrierte....jedoch wusste ich nichts davon.
Da sie mir schon voriges jahr versicherten das meine daten gelöscht werden was jetzt wieder versprochen wurde.
Heute habe ich das 1. mal im internet recherchiert und musste erfahren das dies eine Betrügerfirma ist. Jedoch weiß ich trotzdem nicht wie ich verfahren soll. Da ich ja nicht aus Deutschland sondern aus Österreich komme.
Weiß jemand ob ich es mir (auch aus Ö.) leisten kann diese Mahnschreiben zu ignorieren?
Mit freundlichen Grüßen aus Urfahr Umgebung (nahe Linz)
Alexandra D.
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