Verband fordert in Dioxin-Skandal Offenlegung unsauberer Firmen

Berlin (Reuters) - Im Dioxin-Skandal hat der Vorsitzende des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure die Offenlegung unsauber arbeitender Betriebe ausgesprochen.

Dadurch würden Firmen angespornt, sich zu bessern, sagte Martin Müller der "Frankfurter Rundschau" (Samstagausgabe). Statistiken zufolge arbeiteten in Deutschland 75 Prozent der Betriebe einwandfrei, die restlichen 25 Prozent weniger, erläuterte der Verbandschef. "Darum brauchen wir eine Kennzeichnung, wie sie es in Dänemark gibt." Seit der Einführung von Bewertungs-Smileys sei die Zahl der sauber arbeitenden Firmen gestiegen.

Am Freitag wurde bekannt, dass der Skandal um dioxinverseuchtes Tierfutter viel früher begonnen hat als bislang bekannt. Bereits im März ist dem schleswig-holsteinischen Landwirtschaftsministerium zufolge in einer Probe des Futterfett-Herstellers Harles und Jentzsch zu viel Dioxin festgestellt worden. Bundesweit wurden 4700 Höfe gesperrt.



Quelle: Reuters (8. Januar 2011)

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Themen: Deutschland , Frankfurter Rundschau , Skandal , Statistiken , Chemicals - Agricultural , Food Processing , Agricultural Markets , German Language - General , German Language - Equities , Government / Politics , German Language - Money , Monetary / Fiscal Policy / Policy Makers , Food Distribution / Convenience Stores , Food / Tobacco , Food / Beverages

Erschienen 8. Januar 2011 bei http://www.reuters.com.

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