val-u-media Wartezimmer TV hat Insolvenz angemeldet

Die val-u-media AG Berlin hat Insolvenz angemeldet und den Nutzern folgendes mitgeteilt: "An alle Interessenten und Freunde von val-u-media TV! die val-u-media AG hat es mit ihrer Idee vom ersten digitalen Sender für Wartezimmer-TV in Arztpraxen zum europäischen Marktführer gebracht. Trotz dieses Erfolgs sind wir in Schwierigkeiten geraten. Wir müssen Ihnen mit größtem Bedauern mitteilen, daß wir gestern Insolvenz beantragt haben. Wir haben eine bisher einmalige Dienstleistung angeboten, sind aber damit gescheitert. Es gab eine Reihe unvorhersehbarer Ereignisse, die nun zur Zahlungsunfähigkeit geführt haben. Natürlich haben wir in den letzten Wochen eine Vielzahl von Möglichkeiten ausgelotet, die Gesellschaft zu retten, aber nun war aus rechtlichen Gründen der Gang zum Insolvenzgericht unausweichlich. Allerdings laufen noch weitere Verhandlungen und noch hoffen wir, daß die großartige Idee des Wartezimmer-Fernsehens Beachtung finden und jemand die etwa 3.350 unter Vertrag stehenden Standorte weiter betreiben wird. So wird auch im Moment für die angeschlossenen Arztpraxen der Sendebetrieb aufrechterhalten und wir werden alles tun, Ihnen, unseren Kunden, schwarze Bildschirme zu ersparen. Wir danken allen für das entgegengebrachte Vertrauen und bitten um Verständnis für unsere jetzige Situation. Ihr val-u-media Team" Angeboten war folgendes: "Für das gesamte Programm, auch für die Wunsch-Beiträge aus dem TV-Archiv, entstehen der Praxis keine Kosten. Es fallen nicht einmal GEZ Gebühren an und die GEMA übernimmt val-u-media TV. Bei völlig werbefreiem Wartezimmer-TV wird für die komplette Dienstleistung (Hotline, Wartung, Support, Pflege der Soft- und Hardware, einschließlich der Programmlieferung) eine Monatspauschale fällig. Der Anschaffungspreis, der je nach Equipment unterschiedlich hoch ist, kann entweder voll bezahlt oder in monatlichen Leasingraten beglichen werden." In Berlin war man zusätzlich dazu übergegangen, Ärzte und Zahnärzte zum Vertragsschluss zu ködern, indem ihnen der Abschluss eines Leasingvertrages mit der KMS Leasing GmbH & Co. KG über eine Laufzeit von 48 Monaten mit der Zusage der val-u-media AG schmackhaft gemacht wurde, die anfallenden Leasingraten für die von Ärzten abzuschließendenden Leasing-Verträge monatlich zu erstatten. Das klappte zunächst - bis zur oben wiedergegeben Nachricht vom Freitag, dem 13. Mai 2005. Der aufgeschwatzte Leasingvertrag und das Verhalten der Verantwortlichen der val-u-media AG bei Vertragsschluss und der nachfolgenden Ereignisse wird auf den Prüftstand gestellt werden müssen, wenn der Betrieb des Wartezimmer-TV nicht gesichert werden kann. Die geleaste Ausstattung wird dann nämlich nicht nur teuer, asondern auch nutzlos. Zur Informatiom: Neueintragung vom 11.08.2003 HRB 89714: val-u-media AG Josef-Orlopp-Str. 89 10365 Berlin ________________________________________ Gegenstand des Unternehmens: Die Konzeption, Nutzung und Durchführung von digitalen Mehrwertdiensten, das Betreiben von digitalen …

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Erschienen 24. Mai 2005 auf http://rafranke.blogspot.com.

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Kommentare zu "val-u-media Wartezimmer TV hat Insolvenz angemeldet":

28. Januar 2009 von kukoljac georg — Das war reiner Betrug.
Es wurden billige tft Monitore zu Preisen von 6000 Euro verkauft.Als genügend Ärzte sich der sache angeschlossen hatten ging Val-u Media ag insolvenz. Die Raten für die Leasing Gesellschaft mussten aber weiter bezaht werden.
Hat jemand noch erfahrung mit Val-u Media?
Bitte melden.

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