Usbekistan: Ermittlungen gegen Deutsche Welle-Mitarbeiterin
am 27.03.2007 von Menschenrechte
EU muss Sanktionen aufrecht erhalten
Reporter ohne Grenzen verurteilt die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Taschkent gegen die Journalistin Natalya Buchuyeva wegen Steuerhinterziehung und fehlender Akkreditierung. Buchuyewa ist freie Mitarbeiterin der Deutschen Welle.
Die Journalistin ist am 23. März von der Staatsanwaltschaft vorgeladen worden, seitdem hat ihre Familie nichts mehr von ihr gehört. Buchuyewa erschien gestern nicht zu einem Treffen mit ihrem Rechtsanwalt Suhrob Ismailov. Dieser vermutet, dass die Journalistin, der bis zu drei Jahre Haft drohen, die Stadt verlassen hat und untergetaucht ist. Seit 2005 nehmen die Schikanen seitens der Behörden gegenüber unabhängigen und kritischen Journalisten in Usbekistan dramatisch zu. Vor allem für ausländische Medien arbeitende Journalisten werden überwacht. Eine Akkreditierung für diese Arbeit, die seit Februar 2006 vorgeschrieben ist, wird nur verzögert oder gar nicht ausgestellt. Wer aber ohne eine solche tätig wird oder mit Journalisten zusammenarbeitet, die keine Akkreditierung haben, macht sich strafbar. Journalisten werden zudem mit Terroristen gleichgesetzt und können des Landes verwiesen werden, wenn sie „zum Umsturz der verfassungsmäßigen Ordnung“ aufrufen. Vier Journalisten sind derzeit in Haft.
„Das Vorgehen Usbekistans gegen Journalisten ist nicht vereinbar mit den Grundwerten Europas, ganz besonders nicht mit dem der Pressefreiheit“ so die Organisation. „Daher fordern wir die Regierungen Europas auf, die Sanktionen gegen das Regime Karimov so lange aufrecht zu erhalten, bis die systematische Verfolgung von Dissidenten …
ROG verurteilt brutales Vorgehen gegen Journalisten in Russland
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Entsetzen über Mord an deutschen Journalisten
Menschenrechte / Reporter ohne Grenzen ist entsetzt über den Mord an der deutschen Journalistin Karen Fischer und dem Medienmitarbeiter Christian Struwe. „Die Beiden sind offensichtlich wegen ihrer Arbeit getötet worden“, so die Organisation für Pressefreiheit.…
Weltweit 81 getötete Journalisten in 2006
Menschenrechte / Im vergangenen Jahr sind weltweit 81 Journalistinnen und Journalisten während oder wegen ihres Berufes ums Leben gekommen, so die Bilanz von Reporter ohne Grenzen. Das ist der höchste Stand seit zwölf Jahren (1994); damals wurden 103 Reporter getÅ
2004: Tödlichstes Jahr für Journalisten seit einem Jahrzehnt
Menschenrechte / Im vergangenen Jahr sind mindestens 53 Journalistinnen und Journalisten während oder wegen ihrer Arbeit ums Leben gekommen. Dies sind die höchsten Zahlen seit 1995; damals starben 64 Journalisten, 22 allein im algerischen Bürgerkrieg. Weiterhin h…
ROG fordert Freilassung der beiden in Gaza-Stadt entführten Fox News Journalisten
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Libanon: ROG verurteilt Angriffe auf Medien und Journalisten
Menschenrechte / Reporter ohne Grenzen verurteilt den Tod zweier Medienleute durch das israelische Militär. Gestern ist bei einem israelischen Luftangriff in der Gegend von Tyrus die Foto-Journalistin Lajal Nagib getötet worden. Am 22. Juli kam der Techniker Sleima…
