US-Musikindustrie kann Neuauflage des ersten Filesharing-Prozesses nicht verhindern

Zur Vorgeschichte: Im Oktober 2007 befanden zwölf Geschworene die damals 30 Jahre alte Amerikanerin Jammie Thomas im US-Bundesstaat Minnesota schuldig, unter dem Benutzernamen “tereastarr” über den Shared-Ordner eines Kazaa-Clients insgesamt rund 1.700 Musik-Dateien verbreitet zu haben. Da sie durch die Weitergabe der Stücke an andere Internetnutzer vorsätzlich die Urheberrechte führender Plattenfirmen verletzt habe, wurde die alleinstehende Mutter in 24 Fällen schuldig gesprochen und zur Zahlung einer Geldstrafe von 222.000 US-Dollar (damals rund 156.000 Euro) verurteilt. Thomas und ihr Anwalt gingen erwartungsgemäß in Berufung. Sie halten die Entscheidung der Jury für unangemessen und beantragten eine …

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Themen: Rechtsprechung , Filesharing

Erschienen 29. Dezember 2008 auf http://log.handakte.de/.

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