BigLaw ganz unten: Aus dem Leben eines Temp Attorneys
Jurabilis | 11. Dezember 2008 — Anlässlich dieser Meldung möchten wir hier auszugsweise einen lesenswerten Bericht aus den "Datenminen" wiedergeben: I look arou…
Larry Bodine, Editor in Chief von Lawyerist.com, "the lawyering survival guide" hat in einem kürzlich veröffentlichten Post auf seinem Blog auf "The Bottom Rung" hingewiesen. The Bottom Rung ist eine Online Web-Show von Matt Ritter über Contract Attorneys und die "Document Review" Hölle. Das Ganze ist im Stil von "The Office" / "Stromberg" gedreht (Videos am Ende dieses Blogs eingebettet). Matt Ritter ist Anwalt und Comedian und hat selber in Los Angeles als Contract Attorney gearbeitet. Ich fand die Folge nur mässig lustig, soll aber jeder selber beurteilen. Das Thema Contract Attorneys ist sehr aktuell, und betrifft nicht nur die USA. Mir hat kürzlich ein Schweizer Unternehmensjurist erzählt, dass seine Firma bei grossen und wichtigen Streitigkeiten in seltenen Fällen auch schon ganze Teams von Contract Attorneys aus den USA eingeflogen hat. Die entsprechenden Firmen haben die Technik und Ressourcen, können das zu vernünftigen Kosten anbieten und das 7 Tage die Woche, im Schichtbetrieb. Schaut man auf The Posse List nach, werden dort Contract Lawyer Agencies in sechs Europäischen Städten aufgeführt. Contract Attorneys sind eine wachsende Berufsgruppe unter US Anwälten. Sie werden pro Stunde bezahlt um für Anwälte oder Firmen Dokumente durchzusehen. In New York liegen die Stundenlöhnen für Contract Attorneys zwischen USD 25 und 30. Damit verdienen sie zwar mehr als ein Primarlehrer (USD 20 / Stunde) aber deutlich weniger als eine ausgebildete Krankenschwester (USD 38 / Stunde) oder ein Buchhalter (USD 42 / Stunde). Im Jahr ergibt das gerade mal zwischen zwischen USD 40'000 bis 50'000. Und das bei unregelmässigen Arbeitszeiten und ohne Anstellungsgarantie. Die Arbeit ist sehr monoton: Contract Attorneys sitzen während 10 bis 12 Stunden täglich in einem grossen Raum mit Computern, Schulter an Schulter und sehen am Monitor Tausende von Dokumenten durch, die sie nach Relevanz einstufen müssen. Supervisors überwachen die Contract Lawyers und sorgen dafür, dass nicht zuviel gesprochen wird. Die Anzahl Pausen ist genau geregelt und die Computersysteme kontrollieren die Geschwindigkeit mit welcher Dokumente durchgesehen werden. In einem sehr guten Wall Street Journal Artikel zum Thema wird dieser Trend mit Zahlen untermauert: Während 2007 noch 5.4% der Uni-Abgänger temporär angestellt wurden, waren dies im Jahre 2010 bereits 10%. Gemäss Prognosen soll diese Zahl in den nächsten Jahren noch massiv steigen. Erschwerend kommt für die Betroffenen hinzu, dass nach der Universität massive Schulden angehäuft haben (gemäss einem Artikel von Steven Harper auf legalweek.com haben fast die Hälfte aller Abgänger einer Law School Schulden in Höhe von…
» Vollständiger ArtikelErschienen 29. November 2011 auf http://blog.gian-reto.com.
Jurabilis | 11. Dezember 2008 — Anlässlich dieser Meldung möchten wir hier auszugsweise einen lesenswerten Bericht aus den "Datenminen" wiedergeben: I look arou…
Jurabilis | 18. Februar 2008 — Die "Contract Attorneys" entwickeln sich immer mehr zu einer eigenen institutionalisierten Hierarchieebene neben (Senior-, Equity-…
Jurabilis | 23. November 2008 — The economy is bad, so that means that down here at S&C, the clients are starting to dwindle, and the ones the firm has are…
Transblawg | 6. November 2005 — When I started this blog, I was thinking of calling it No Sanity Clause. It had the ideal link between law and Mar(ks)x. But th…
Streitsache / Blog | 28. Februar 2007 — Ein Blick hinter die Kulissen der Spieleentwickler: The following article reprints the entire development contract for Spark's…
Jurabilis | 29. November 2008 — Forrester Research Inc., Cambridge, Mass., estimates that 35,000 U.S. legal jobs will be moved offshore by 2010 and 79,000 will…
Transblawg | 21. Juni 2006 — In his entry Kein Dienstvertrag mit Microsoft, Ingmar recently commented on the translation into German of a Microsoft licenc…
Jurabilis | 14. März 2009 — Allerorten machen sich dieser Tage kluge Leute Gedanken darüber, ob die Großkanzleien durch die Entlassungen (wegen der daraus fol…
Transblawg | 29. Januar 2007 — I mentioned Ken Adams' book 'A Manual of Style for Contract Drafting' and an article by him on translating English language…
Jurabilis | 14. Juli 2008 — Rechtsdienstleister wie Axiom Global Inc. (vgl. diesen WSJ-Artikel) sind hierzulande noch nicht einmal am Horizont zu sehen. Damit…
Imagine a law firm where: A supervisor like a drill sergeant calls associates "little maggots" and bellows, "no cells phones, no Intern
A new web series about lawyers and document review.
There is a growing field of itinerant contract attorneys who move from job to job, getting paid by the hour, largely to review documents. These short-term jobs have increasingly become a fixture in the $100 billion global corporate legal industry.