BUNTE ./. STERN: Blatt wusste nicht von Paparazzi
Blog zum Medienrecht | 27. Mai 2011 — Die BUNTE hatte Bilder bei der Agentur CMK bestellt, will jedoch nicht gewusst haben, mit welchen Methoden dort gearbeitet wird…
Wie unterschiedlich doch die Betrachtungen und Gewichtungen zur aktuellen Entscheidung der hanseatischen Ersten Instanz (der 24. Zivilkammer) sein können: Dies zeigen die unterschiedlichen Berichterstattungen bzw. Kommentierungen durch Journalisten und Medien-Anwälte (wobei der Kollege Rechtsanwalt Prof. Schweizer als Prozessvertreter auf Kläger-Seite (Burda-Verlag) naturgemäß parteiisch sein darf und muss und für Montagnachmittag eine Veröffentlichung des Urteils angekündigt hat). Rechtsanwalt Kompa bewertet das Unterlassungs-Urteil und das Verfahren gegen Gruner + Jahr unter Berücksichtigung des Grundrechts auf Pressefreiheit offensichtlich eher als bedauerlich und "seltsam". Distanziert und kritisch betrachtet die FAZ die streitgegenständlichen Recherche-Methoden der vom Burda-Verlag eingesetzten Bild-Agentur CMK. Die BUNTE hat vor Gericht bestritten, von den unlauteren Spitzel-Ausspähungen gewusst zu haben. Gegenteiliges konnte vor der Pressekammer - so die Richter - nicht nachgewiesen werden. Die Süddeutsche Zeitung setzt sich mit den Gefahren des Boulevard-Journalismus für die Privatsphäre bzw. Intimsphäre prominenter Politiker (im konkreten Fall ging es unter Anderem um SPD-Urgestein Franz Müntefering) auseinander und betont, dass auch nach Einschätzung des Deutschen Presserats "Redaktionen, die Dritte mit Recherche-Aufgaben beauftragen, dabei grundsätzlich die Verantwortung für die Einhaltu…
» Vollständiger ArtikelErschienen 28. Mai 2011 auf http://petringlegal.blogspot.com.
Blog zum Medienrecht | 27. Mai 2011 — Die BUNTE hatte Bilder bei der Agentur CMK bestellt, will jedoch nicht gewusst haben, mit welchen Methoden dort gearbeitet wird…
Internet-Law | 5. Dezember 2011 — Das Landgericht Hamburg gilt als meinungsfeindlich. Diesen Ruf hat es primär seiner 24. Zivilkammer (Pressekammer) zu verdanken…
mepHisto-bLAWg | 30. Oktober 2006 — …aber sie ist nur dann eine, wenn sie auch wehtut. Und das ist augenscheinlich zumindest dort nicht der Fall, wo große Medienko…
Rechtslupe | 31. Mai 2011 — Das Landgericht Hamburg hat einem Hamburger Verlagsunternehmen eine bestimmte Berichterstattung verboten, in der der Eindruck e…
Handakte WebLAWg | 25. Februar 2010 — Zwischen zwei großen deutschen Verlagen bahnt sich ein Rechtsstreit an. Es geht um zwielichtige Methoden im Journalismus, abe…
Internet-Law | 12. Oktober 2009 — "Wann wird das Landgericht Hamburg endlich akzeptieren, dass es in Karlsruhe eine grundsätzliche Vermutung für die Pressefreiheit …
Blog zum Medienrecht | 31. Mai 2010 — Die BUNTE ist noch immer sauer auf den stern, dessen Lichtschein Schatten auf erhellende Beschattungen warf, die dann aber nur …
Rechtsanwalt Kai Jüdemann | 31. Mai 2011 — Das Landgericht Hamburg hat heute einem Hamburger Verlagsunternehmen eine bestimmte Berichterstattung verboten, in der der Eind…
Die Rechtsanwäldin | 2. September 2010 — Kaum hat BILD, die selbst als erste Zeitung die narzisstische (?) Autogrammkarte des Kleinstsenders/vermeintlichen Opfers veröff…
BERLIN BLAWG | 4. November 2008 — Markus Kompa “interviewte” für Telepolis den Vorsitzenden Richter der Pressekammer am Landgericht Hamburg, Andreas Buske, der niem…
Erfolg für die "Bunte": Im vergangenen Jahr hatte der "Stern" der Illustrierten in einem Artikel vorgeworfen, sie lasse Politiker bespitzeln. Die Affäre löste eine Diskussion über die Intimsphäre von Politikern aus. Die "Bunte" klagte auf Unterlassung - und bekam nun Recht.
Kanzlei Prof. Schweizer, Prof. Robert Schweizer, Presserecht, Äußerungsrecht, Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Recht der Markt- und Sozialforschung
Im Frühjahr 2010 schrieb der Stern eine Berliner Agentur spähe Politiker aus Diese hatte einen Auftrag der Bunten...