Update zum Fall Tauss

Jörg Tauss hat Rückendeckung vom Karlsruher Bundestagskanditaten der Grünen erhalten und sein Verteidiger beklagt sich in einem Interview mit dem Reutlinger General-Anzeiger über das Vorgehen der Staatsanwaltschaft, das einer sozialen Exekution nahe komme. Offenbar hatte die Verteidigung nach wie vor keine Akteneinsicht, während die Staatsanwaltschaft munter mit Journalisten über den Stand der Ermittlungen plaudert. In der Netzgemeinde ist die Stimmung immer noch eher pro Tauss, auch Solidaritätsplattformen bilden sich jetzt. Das Verhalten der Staatsanwaltschaft Karlsruhe ist in einem Rechtsstaat wirklich schwer erträglich. Und auch die Aussage, des Oberstaatsanwalts Rehring, dass man seitens der Staatsanwaltschaft "leise und rücksichtsvoll an Herrn Tauss herantreten" wollte, aber "durch die verkündete Aufhebung der Immunität von Tauss und der Veröffentlichung von Akteninhalten im Internet" sei dann ein "Tsunami" entstanden, klingt mehr als heuchlerisch. Es muss die Frage erlaubt sein, wer denn die P…

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Themen: Staatsanwaltschaft , Journalisten , Tauss

Erschienen 10. März 2009 auf http://www.internet-law.de/.

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