Unzurechnungsfaehiger Rahman - Allen waere vordergruendig gedient
am 24.03.2006 von http://www.feder-und-paragraph.de
Wie n24 berichtet, deutet sich im Fall Rahman eine Lösung an: Offenbar herrscht hinter den Kulissen die Bestrebung, Herr Rahman für unzurechnungsfähig erklären zu lassen. Diese Lösung wäre dahingehend elegant, dass - laut dem n24-Bericht - Rahman Christ bleiben könnte, er trotzdem frei käme und die Fundamentalisten im Land ruhig gestellt wären, denn nur wer im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte sei, könne überhaupt vom Islam abfallen.Aber der Bericht spricht auch die düstere Seite dieses Falles an, die in jedem Fall bleiben wird, auch wenn Herr Rahman durch "Unzurechnungsfähigkeit" frei käme: Die Verfassung Afghanistans ist in sich widersprüchlich, verpflichtet sie sich einerseits die Menschenrechte (zu der auch die Religionsfreiheit gehört) zu achten, verankert aber andererseits das islamische Recht als das Maß der Dinge. Der n24-Bericht führt treffend aus:"Dieser Widerspruch könnte der afghanischen Regierung und der Justiz
immer wieder heikle Probleme bescheren, was spätestens dann offenkundig
würde, wenn nochmal ein Konvertit angezeigt werden sollte. Alle
Konvertiten für verrückt erklären zu lassen - das wird kaum eine Lösung
sein können."Zum Bericht bei n24.de mit weiteren Erläuterungen und Hintergrundinformationen
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» N24.de - Ausweg Unzurechnungsfähigkeit: Entgeht Christ dem Henker?
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