Unternehmen mahnen Facebook, Twitter, Xing & Co. Werbung ab?
Jeder Unternehmer, der es erlebt hat, weiß, wovon ich schreibe. Man surft gemütlich auf einer Social-Media-Plattform – so heißen die
beliebten Orte von Facebook, StudiVZ, oder Xing im
auf Neudeutsch- und landet plötzlich auf seiner
eigenen (Unter-)Seite, die man gar nicht kannte. Mir ging es jedenfalls so, als ich bei durch Zufall auf die Seite SEWOMA | Rechtsanwaltspartnerschaft Sevriens &
Wolff-Marting gelangte, die weder mein Partner noch ich erstellt hatten, sondern eigenmächtig von Facebook angelegt wurde.
Man kann sich darüber freuen und auch geschmeichelt fühlen. Die Gefühle können aber auch in eine andere Richtung gehen und von
Erstaunen in Ärger bis hin zur Ohnmacht wechseln, wenn der Betroffene bspw. bei Facebook, Twitter oder Xing auf taube Ohren trifft,
nachdem er um Änderungen seiner Seite gebeten hatte.
Was machen Betroffene?
Im würde ich raten, ähnlich vorzugehen wie bei den
Datenkraken 123people, & Co. Dazu ist der Beitrag
Daten entfernen bei 123people.de hilfreich.
Die Nürnberger Nachrichten berichteten diese Woche von einem Gerichtsverfahren vor dem Nürnberg-Fürth, dem ein Streit eines Unternehmers gegen den Betreiber von Xing
zugrunde lag. Der hatte sich gegen eine
von Xing zu seinem Unternehmen erstellte Seite gewehrt und geklagt. Nach Ansicht der 3. Zivilkammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth
muss es der Unternehmer nicht hinnehmen, dass Xing eigenmächtig ein Unternehmensprofil erstellt. Das Gericht führte aus, das…
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