Unternehmen fürchten weniger Auslands-Bewerber wegen Sarrazin

Berlin (Reuters) - Deutsche Unternehmen fürchten wegen der Sarrazin-Debatte zur Integration Probleme bei der Anwerbung ausländischer Fachkräfte.

Die durch den ehemaligen Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin geäußerte Kritik an Migranten und die daraus entbrannte Diskussion seien außerordentlich schädlich gewesen, sagte Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger am Donnerstag in Berlin. Deutschland sei für Talente aus dem Ausland ohnehin nur mittelmäßig attraktiv. Auch der Personalchef von BP Europa, Michael Schmidt, räumte ein: "Das hat dem Standort nicht gutgetan." Allerdings befürchtet der Energiekonzern keine massiven Auswirkungen auf die Anwerbung von Spezialisten.

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hatte sich kürzlich für die verstärkte Zuwanderung von ausländischen Spezialisten ausgesprochen und gewarnt, der drohende Mangel an Fachkräften gefährde die konjunkturelle Erholung.



Quelle: Reuters (23. September 2010)

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Themen: Deutschland , Berlin , Germany , Western Europe , Europe , European Union , Financials , Thilo Sarrazin , Personalchef , BP , Michael Schmidt , Banking Services , German Language - General , German Language - Equities , Government / Politics , Labour / Personnel , Diplomacy / Foreign Policy , Asylum / Immigration / Refugees , Telecommunications Services , Thomas Sattelberger , Integrated Oil / Gas , Integrated Telecommunications Services

Erschienen 23. September 2010 bei http://www.reuters.com.

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