Unseriöse Seitensprung-Recherche von Detektei
am 04.02.2008 von Handakte WebLAWg
Mit der massiven Andeutung, der Lebenspart-ner könnte im Zuge einer Recherche beim Seitensprung ertappt worden sein, versucht die Berliner Detektei Bullmann und Petersen Aufträge zur ‚Auswertung der Recherche’ zu ergaunern. Bis zu 425 Euro sollen misstrauische Angeschriebene bezahlen. Die Verbraucherzentrale rät dringend davon ab, sich auf derartige Angebote einzulassen.
Bei der Verbraucherzentrale nehmen die Anfragen verunsicherter Empfänger der merkwürdigen Schreiben einer Detektei zu, in denen …
warum wird der unseriöse detektei
nicht mit sofortige wirkung das handwerk untersagt?
was muss noch passieren?wie lange können die leute mit deren tricks ihre tätigkeit ausüben und geld abzocken?
ich verstehe es nicht.
Etwas Besseren kann einem doch gar nicht passieren – jetzt hat man von einem dieser skrupellosen Abzocker endlich mal was Schwarz auf Weiß auf dem Papier und nicht nur einen manchmal schwierig nachzuweisenden Telefonanruf.
Ich schreibe dann ausdrücklich, dass ich mich durch dieses Schreiben belästigt fühle und es außerdem rechtswidrig ist. Die Ausdrucksweise ist dabei richtig drastisch, es passiert nix - die haben viel zu viel Muf-fensausen vor einer unliebsamen Publicity.
Gleichzeitig teile ich mit, die Sache zur Anzeige zu bringen, sie wären ja schließlich so blöde gewesen, mir richtig gute Beweise in die Hand zu geben und ich weiterhin eine strafbewehrte Unterlassungserklärung für den Fall zu erwirke, dass ich, aus welchen Gründen auch immer, auch nur noch ein einziges Mal belästigt werden sollte.
Hat sich schon bestens bei der Verbraucherhilfe oder Verbraucherschutzhilfe Köln, auch so einem Abzockverein, der sich schon mal gerne als „Verbraucherschutzzentrale“ meldet und äußerst penetranten Callcenteranrufen im Auftrage der SKL bewährt – habe von beiden seit mehr als einem Jahr nichts mehr gehört.
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